Der Basketball-Erstligist startete seine Vorbereitung
Baskets Rheinland starten die VorbereitungErst das Vergnügen, dann die Arbeit

Das Team der Baskets Rheinland beim ersten Training.
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Am Freitag konnten die Baskets Rheinland beim Kickoff noch entspannt miteinander plaudern. An der Mediapark-Klinik in Köln wurden eine Menge Fotos geschossen, anschließend ging die gesamte Mannschaft Essen. „Das war eine sehr schöne Veranstaltung, sie hat allen richtig gutgetan; es war ein erstes Kennenlernen insbesondere für Sarah Gates und Erin Jones, die ja erst am Mittwoch in Deutschland angekommen waren“, erzählte Baskets-Sportdirektorin Grit Schneider.
Die Entspannung war dann am Samstagmittag vorbei, als sich das Team zum ersten Mal in der Halle traf. Noch ohne Tea Adams und Maria Blazejewski, die beide erst Anfang September zur Mannschaft stoßen werden. Der Rest des Teams kam unter der Anleitung der Coaches Boris Kaminski und Patrisck Reusch arg ins Schwitzen.
Die Trainer inspizierten durch diverse Übungen nicht nur den Fitness-Zustand der Akteurinnen, sie ließen durch das Laufen verschiedener Systeme zudem das Lern-Pensum der Spielerinnen checken. Über die letzten Wochen hatte es von Co-Trainer Reusch akribisch erstellte Systemübersichten an jede der Baskets gegeben. Ziel: In der ersten Trainingswoche sollte nicht unnötig Zeit damit vergeudet werden, jedes System in der Offense, jede Defenserotation erst aufwendig zu erklären.
„Die Spielerinnen waren sehr gut vorbereitet, das muss man sagen. Sie haben ihre Hausaufgaben erledigt“, befand Grit Schneider, die sich am Samstag ebenfalls in der Ostermann-Arena tummelte. Mangels Verfügbarkeit der eigenen Halle in Lützenkirchen am Heisenberg-Gymnasium pendelt der Erstligist aktuell zwischen verschiedenen Hallen hin und her.
Ende September starten die Baskets Rheinland in die Saison
Am Samstag stand ihnen die Ostermann-Arena für ein paar Stunden zur Verfügung. Sicherlich eine der besten Lösungen für das Hallenproblem, nur ist diese Halle auch begehrt bei den Hand- und Volleyballerinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen sowie bei den Bayer Giants.
Bleibt zu hoffen, dass die Sanierung der Heisenberg-Halle, die eh schon im Verzug war, noch vor dem Saisonstart der Baskets Rheinland Ende September abgeschlossen sein wird. Insgesamt wirft die ganze Situation kein gutes Licht auf die selbsternannte Sportstadt Leverkusen.

