Die Mannschaft von Trainer Hansi Gnad bekommt es mit dem besten Rebound-Team der Pro B Nord zu tun.
BasketballBayer Giants Leverkusen rechnen mit hartem Kampf in Ibbenbüren

Der Einsatz von Quadre Lollis (links) für die Bayer Giants in Ibbenbüren ist noch ungewiss.
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Eines ist schon klar: Das Duell der Bayer Giants bei den Ademax Ballers Ibbenbüren wird ein mit Haken und Ösen geführter Kampf an den Brettern werden. Schließlich gehören beide zu den besten Rebound-Teams der Liga. Ibbenbüren sammelte bislang 267 Rebounds ein, der Höchstwert der Pro B Nord. Die Giants liegen mit 262 einkassierten Abprallern auf Rang drei.
Auf Platz eins finden sich die Bayer-Basketballer dagegen bei Offensiv-Rebounds wieder: Gleich 108 Mal fischten sie das Leder am gegnerischen Brett ab, ein einsamer Spitzenwert. Ibbenbüren kommt auf 93 Rebounds. Rang zwei in dieser Kategorie.
Bayer Giants wollen Ibbenbürens überragenden Ricardo Artis kontrollieren
Bei den Abprallern am eigenen Brett haben jedoch bislang sieben Teams besser abgeschnitten als die Leverkusener. Hier gilt es für die Spieler von Hansi Gnad, am Samstagabend noch mehr auf der Hut zu sein, um den Gastgebern um ihren überragenden US-Flügel Ricardo Artis II (20,2 Punkte; 9,3 Rebounds; 3,2 Assists) nicht allzu viele zweite Würfe zu genehmigen. „Ihn müssen wir kontrollieren“, verlangt Coach Gnad.
Zudem müssen die Giants aus der eigenen Reboundstärke am gegnerischen Brett mehr Treffer produzieren. Überhaupt muss die Trefferquote der Gnad-Crew im Vergleich zur Partie gegen Schwelm wieder nach oben gehen.
Wir müssen den Ball wieder besser bewegen, den einfachen Pass spielen, den am besten postierten Werfer finden; dann wird die Quote auch wieder nach oben gehen
„Wir müssen den Ball wieder besser bewegen, mehr den einfachen Pass spielen, den am besten postierten Werfer finden und anspielen; dann wird die Quote auch wieder nach oben gehen“, erklärt Hansi Gnad.
Aber auch an der Optimierung der Defense will der Coach in dieser Woche arbeiten. „Wir müssen die Rotation besser hinbekommen. Dann kommen wir auch eher in unser schnelles Spiel“, so Gnad. Gegen Schwelm hatte die Rotation einige Male nicht oder zu spät gegriffen und so dem Gegner einfache Punkte beschert.
Das soll in Ibbenbüren nicht passieren. Hansi Gnad lässt sich jedoch nicht vom bisherigen schlechten Abschneiden der Gastgeber blenden. „Auch wenn Ibbenbüren erst ein Spiel gewonnen hat, heißt es für uns, voll fokussiert in diese Begegnung zu gehen. Es gibt für uns keine leichten Spiele in dieser Liga, da jeder Gegner hoch motiviert in die Duelle mit uns gehen wird“, stellt der Trainer fest.
Ob Gnad am Samstag mit seiner stärksten Besetzung antreten kann, bleibt abzuwarten. Quadre Lollis hatte Probleme mit einem Fuß, Joshua Dahmens Genesung nach einer Erkrankung muss noch weiter verfolgt werden.

