Beim SV Frielingsdorf geht für das Team von Trainer Stefan Müller eine Serie von acht Partien ohne Niederlage zu Ende.
BezirksligaSV Bergfried erlebt einen Tag ohne Energie und verliert 3:6

Tobias Zahn (r.) traf für den SV Bergfried.
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„Jetzt hat es uns erwischt“, sagte Stefan Müller nach der ersten Niederlage im neunten Punktspiel des Jahres 2026. Beim SV Frielingsdorf kassierten seine Bezirksliga-Fußballer ein 3:6 (0:3). Weil der SV Bergfried Leverkusen zuvor aber sieben Siege und ein Unentschieden geholt hatte, werfe ihn das nicht um.
„Gefühlt war das ein Tag ohne Energie, ich kann es auch nicht genau erklären“, meinte Gästecoach Müller. Schon in der Anfangsphase musste Max Ueing zwischen den Pfosten gut reagieren, um sein Tor sauber zu halten. Dann leisteten sich die Leverkusener drei kollektive Böcke und gerieten binnen vier Minuten mit 0:3 in Rückstand.
So etwas habe ich auch selten erlebt. Wir hatten keine Konterabsicherung und der Gegner hat dann eiskalt seine Qualität gezeigt
„So etwas habe ich auch selten erlebt. Wir hatten keine Konterabsicherung und der Gegner hat dann eiskalt seine Qualität gezeigt“, sagte Müller über das 0:1 in der 33. Minute. Das 0:2 fiel keine zwei Minuten später und der Pausenstand in der 37. Minute. „Wir sind dann super aus der Pause gekommen und waren wieder dran“, sprach Müller über Patrick Paffraths direkt verwandelten Freistoß zum 1:3 (55.) und den verwandelten Foulelfmeter von Malte Meßmann (69.). „Nach dem 2:3 dachten wir, dass jetzt die komplette Wende klappt und waren vielleicht zu euphorisch“, suchte der Bergfried-Übungsleiter eine Erklärung für den nächsten Blackout.
In der Minute nach dem Anschlusstreffer eroberte sein Team den Ball erst, schenkte ihn dann her, sodass Frielingsdorf zum 4:2 kam (70.). „Noch schlimmer war es dann nach dem 3:4“, haderte Müller mit der fehlenden Lernkurve seines Teams. Tobias Zahn hatte per Kopf erneut verkürzt (80.), doch wieder schenkten die Gäste den Ball postwendend her und bekamen das 3:5 eingeschenkt (81.).
„Danach hatten wir uns mit der Niederlage abgefunden“, hielt der Coach des Tabellensechsten fest. Das 3:6 tat für ihn, sechs Minuten vor Schluss, nichts mehr zur Sache. „Wir halten die Köpfe oben und wissen, dass wir es schon nächsten Sonntag, zu Hause gegen Jan Wellem besser machen können“, schloss Stefan Müller seine Ausführungen.
