In Leon Stöppel, Walter und Dave Famakinwa sowie Marc Pilavanh schließen sich gleich vier Spieler Eintracht Hohkeppel an.
BezirksligaSV Bergfried verzeichnet in der Winterpause fünf Abgänge

Dave Famakinwa (rechts) ist einer von fünf Spielern, die den SV Bergfried verlassen.
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„Reisende soll man nicht aufhalten“, sagt Stefan Müller und muss dabei die Fäuste in den Taschen ballen. Der Trainer des SV Bergfried Leverkusen hat in der Winterpause gleich fünf Fußballer aus seinem Bezirksliga-Kader verloren. Vier davon zog es zu Eintracht Hohkeppel, wo die zweite Mannschaft aus der Landesliga zurückgezogen wurde. „Leon Stöppel, Walter und Dave Famakinwa sowie Marc Pilavanh werden in Hohkeppel Kreisliga B für deren Dritte spielen“, erklärt der Coach des Tabellenzwölften.
Sportlich hätte Müller das Quartett für die Mission „Klassenerhalt“ genauso gut gebrauchen können wie Mike Tientcheu, der nach Gremberg wechselte. „Als Ersatz für Dave Famakinwa und wegen der Verletzung von Sven Wilk haben wir Patrick Paffrath von TuS Bürrig geholt“, benennt der Coach den positiven Teil des Personalpuzzles.
Neben dem 30-jährigen Defensivspezialisten kamen zur Wintervorbereitung auch Marcel Heßdörfer (Immekeppel) und Enes Yürük (Schlebusch) an den Höfer Weg. Und das begründet Müller wie folgt: „Wir brauchen nicht nur defensive Stabilität, sondern auch eine bessere Torausbeute.“ Mit 27 Treffern in 15 Partien stellt Bergfried den viertschwächsten Sturm der Liga. Mittelstürmer Heßdörfer und Offensiv-Allrounder Yürük sollen diesen beleben.
„In den bisherigen Vorbereitungsspielen haben sie auch gezeigt, dass sie wissen wo das Tor steht“, lobte der Übungsleiter das neue Offensiv-Duo nach den Siegen gegen Altenberg (3:1), Reusrath (4:1), BW Biesfeld (6:0) und TuS Bürrig (2:1). Ernst wird es für den abstiegsgefährdeten SV Bergfried am 22. Februar. Dann steht das erste von 15 verbleibenden Punktspielen gegen den SV Schönenbach an. Seit seiner Amtsübernahme im Oktober des vergangenen Jahres hat Müllers Team neun Punkte aus acht Spielen geholt. Gelingt ihm gegen den Tabellenzweiten ein Coup, hätte Stefan Müller einen anderen Grund, die Fäuste zu ballen.


