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LeichtathletikEM-Teilnehmer des TSV Bayer Leverkusen verpassen die großen Erfolge

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Leichtathletik-Europameisterschaften Rom, 12.06.2024 Torben BLECH GER Leichtathletik-Europameisterschaften am 12.06.24 im in Rom, Italien. *** European Athletics Championships Rome, 12 06 2024 Torben BLECH GER European Athletics Championships on 12 06 24 in Rome, Italy Copyright: xBEAUTIFULxSPORTS/AxelxKohringx

Der Leverkusener Stabhochspringer Torben Blech zeigt in Rom eine gute Leistung. 

Einige Leverkusener Starter zeigen in Rom ordentliche Leistungen, andere werden von Verletzungen ausgebremst.

Ohne den ganz großen Erfolg endeten die Europameisterschaften für die Leichtathleten des TSV Bayer 04. Mit Läuferin Konstanze Klosterhalfen hatte eine Athletin schon im Vorfeld passen müssen. Die übrigen elf zeigten teils ordentliche Leistungen, wenn auch Hochspringer Mateusz Przybylko und Sprinterin Jennifer Montag von Blessuren ausgebremst wurden.

Stabhochspringer Torben Blech mischt in der europäischen Spitze mit und wird Sechster

Auf der Zielgeraden der Wettkämpfe in Rom mischte mit Torben Blech noch einmal ein Leverkusener in der europäischen Spitze mit. Der Stabhochspringer legte einen überzeugenden Auftritt hin und wurde mit 5,75 Metern Sechster. Ende Mai bei den #TrueAthletes Classics im heimischen Leverkusen hatte Blech seine Freiluft-Bestleistung noch auf 5,82 Meter verbessert.

Dieses Level erreichte er im Olympiastadion nicht ganz. So musste er mit Oleg Zernikel (ASV Landau) auch einen Landsmann vorbeiziehen lassen. Letzterer gewann die Bronzemedaille. Es war seine erste internationale Medaille. Außerdem erfüllte Zernikel die Olympia-Norm von 5,82 Metern.

Die große Show bot in dieser Disziplin aber der Schwede Armand Duplantis mit seinen Weltrekord-Versuchen zu später Stunde. Um kurz vor Mitternacht nahm er zum dritten Mal die 6,25 Meter in Angriff. Der Versuch misslang. Duplantis konnte sich mit dem zuvor aufgestellten Meisterschaftsrekord von 6,10 Metern und der Goldmedaille trösten. Zweiter wurde der Grieche Emmanouil Karalis (5,87 m).

Speerwerfer Max Dehning wird bei seiner internationalen Premiere Zwölfter

Den großen Coup verpasste auch TSV-Youngster Max Dehning im Speerwurf. Der Leverkusener wurde mit 76,16 Metern bei seiner Premiere auf internationaler Bühne Zwölfter. Nach der erfolgreichen Qualifikation beklagte Dehning technische Schwierigkeiten, insbesondere mit dem Stemmbein. Dennoch hatten seine 80,52 Meter für den Einzug in die entscheidende Wettkampfphase gereicht.

„Morgen fängt alles wieder von null an. Ich habe nichts mehr zu verlieren“, sagt er mit Blick auf das Finale. Doch ein starker Versuch blieb ihm verwehrt. Es siegte der Tscheche Jakub Vadlejch (88,65 Meter) vor dem Deutschen Julian Weber (85,94 Meter). Dritter wurde der Finne Oliver Helander (85,75 Meter).