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HandballBayer Leverkusen setzt auf Entwicklungsschub in der zweiten Saisonhälfte

2 min
09.11.2025, Handball-Bayer 04 Leverkusen-Buchholz

TR: Sybille Gruner (Bayer)

Foto: Uli Herhaus

Sybille Gruner und die Handballerinnen von Bayer Leverkusen haben zwei Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. 

Für das Zweitliga-Team von Trainerin Sybille Gruner beginnt mit der Partie in Waiblingen die Rückrunde.

Besser muss sie werden, die Rückrunde der Bayer-Handballerinnen. Erheblich sogar, denn vier Zähler aus den bisherigen 15 Saisonspielen in der Zweiten Bundesliga sind eindeutig zu wenig.

Das rettende Ufer ist zwar nur zwei Punkte entfernt – derzeit steht dort der TuS Lintfort –, aber die Aufsteiger HSG Freiburg und Rostocker HC sind schon sechs oder sogar acht Punkte weit weg. Im Abstiegskampf müssen die Leverkusenerinnen drei Teams hinter sich lassen – augenscheinlich am realistischsten dürften das Lintfort, die SG Kirchhof und die Handball-Luchse Rosengarten-Buchholz sein – sofern den Elfen die dringend benötigte Leistungssteigerung in der zweiten Saisonhälfte gelingt.

Es ist keine einfache Situation, aber wir versuchen, uns in kleinen Schüben weiterzuentwickeln
Sybille Gruner, Trainerin von Bayer 04 Leverkusen

Die startet am Samstag (18 Uhr) in Waiblingen. „Da keine Pause dazwischen war, fühlt es sich eher wie ein normales Spiel an. Es geht einfach weiter“, sagt TSV-Interimstrainerin Sybille Gruner. Die 56-Jährige hat zuletzt in der Partie bei Werder Bremen 50 richtig gute Minuten ihrer Spielerinnen gesehen und hofft, darauf aufbauen zu können: „Es ist keine einfache Situation, aber wir versuchen, uns in kleinen Schüben weiterzuentwickeln.“

Mit dem VfL Waiblingen sieht sich Bayer Leverkusen wieder einem sehr erfahrenen und körperlich starken Gegner gegenüber. „Wir wollen versuchen, Waiblingens Abwehr auseinanderzureißen und auf der anderen Seite ihre Schützinnen in schlechte Positionen zwingen“, kündigt Gruner an. Gelingt das, wäre bei den auf Platz acht mit zwölf Punkten Vorsprung vor Leverkusen stehenden Baden-Württembergerinnen auch Zählbares drin, ist sich die Trainerin sicher.

Es müssten allerdings mehrere Aspekte zusammenkommen, eben eine Mischung aus Tagesform, dem nötigen Quäntchen Glück und einer gewissen Konstanz im Training, die sich dann auf das Spiel übertragen lässt. Viele kleine Schritte in Richtung Besserung sozusagen, die es braucht, um am Ende über dem Strich zu stehen.