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Crash in ReifenstapelMick Schumacher schiebt in den USA weiter Frust – und muss zum Rennarzt

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Mick Schumacher

Mick Schumacher hat bei seinem Abenteuer in der IndyCar-Serie Anlaufschwierigkeiten. (Archivfoto)

Der Sohn von Rennlegende Michael Schumacher erlebt erneut ein verkorkstes Wochenende in der US-Rennserie. 

Die Pechsträhne von Mick Schumacher in der IndyCar-Serie findet kein Ende. Der Sohn von Michael Schumacher, der für Rahal Letterman Lanigan Racing in seiner ersten Saison in der amerikanischen Formelrennserie antritt, musste beim Acura Grand Prix of Long Beach auf dem berühmten Straßenkurs Kaliforniens gleich zu Beginn des Wochenendes herbe Rückschläge hinnehmen.

Der 27-Jährige krachte am Samstag beim Training plötzlich in die Bande. Er rutschte mit seinem Rennwagen in einen Reifenstapel. Im anschließenden Qualifying schied er bereits in Q1 aus. Damit muss sich der RLL-Pilot mit Startplatz 21 begnügen und startet aus der drittletzten Startreihe. 

Mick Schumacher kracht in die Bande

Neben ihm schieden überraschenderweise auch Marcus Ericsson für Andretti und Josef Newgarden für Penske aus. Als Polesetter geht Felix Rosenqvist (Shank-Honda) aus dem Qualifying in Long Beach hervor.

Bereits am Freitag endete Schumachers Session frühzeitig. Ein technischer Defekt zwang den ehemaligen Formel-1-Piloten zum Abstellen. Keine einzige vollständige Runde, „zero running“, wie er später selbst sagte. Dabei ist jede Sekunde auf dem anspruchsvollen Straßenkurs von Long Beach für Rookies wie Schumacher Gold wert, denn die Strecke mit ihren engen Kurven, Bodenwellen und Mauern unterscheidet sich deutlich vom Formel-1-Alltag.

Mick Schumacher schiebt Frust in der IndyCar

Kurz nach dem Unfall wurde Schumacher in die medizinische Abteilung der IndyCar gebracht, doch er konnte sie schnell wieder verlassen. In einem ersten Interview direkt am Streckenrand zeigte sich der Deutsche gefasst, aber realistisch. Auf die Frage, ob alles in Ordnung sei, antwortete er: „Ja, ja. Zum Glück war es ein langsamer und leichter Aufprall, der die Front links abtrennte.“

Für Schumacher bedeutet der Vorfall einen weiteren herben Rückschlag. Bereits in den ersten Rennen zahlte der Deutsche Lehrgeld. Der Crash im zweiten Training war Schumachers erster Crash in seiner bisher fünf Wochenenden langen IndyCar-Karriere. (mbr)