Abo

Desaströses DebütMick Schumacher crashed in der vierten Kurve – Neuling überrascht

3 min
Mick Schumacher im Interview.

Musste früh zuschauen: Mick Schumacher konnte wenig Erfahrungen in der IndyCar sammeln. 

Der Sohn von Michael Schumacher erlebte einen Albtraum bei seinem Debüt in der IndyCar-Serie. 

Das hat sich Mick Schumacher bestimmt ganz anders vorgestellt. Der Sohn von Michael Schumacher erlebte in der nordamerikanischen IndyCar-Serie einen höchst frustrierenden Einstand. Ganze vier Kurven überstand der ehemalige Formel-1-Pilot.

Der ehemalige Mercedes-Testfahrer konnte kaum wichtige Erfahrung bei seiner Premiere in der US-Rennserie sammeln. Er schied zum Saisonauftakt in St. Petersburg/US-Bundesstaat Florida im Dallara Honda seines RLL-Teams bereits in der ersten Runde als Folge eines Unfalls unverschuldet aus. Am Ende lag das Auto eines Konkurrenten auf seinem Boliden.

Mick Schumacher im Honda seines RLL-Teams.

Mick Schumacher im Honda seines RLL-Teams.

Mick Schumacher in Crash verwickelt

„Das war ein frustrierendes Rennen heute, wir hätten nichts anders machen können - aber so ist der Motorsport manchmal. Es gibt viel zu lernen und woran wir arbeiten können. Nächste Woche greifen wir wieder an“, schrieb der 26-Jährige bei Instagram. Bei einer Untersuchung bei den Rennärzten seien keine Verletzungen festgestellt worden, teilte sein Team wenig später mit.

Schumacher sprach von einer „Kettenreaktion“, erst habe der eine zugemacht, dann der andere. „Eigentlich war es unser Ziel, das Rennen zu beenden und so viele Runden wie möglich zu sammeln.“ Jetzt gelte es, nach vorne zu schauen. Mit einem schwachen Qualifying und dem Start vom 21. Platz (von 25) habe er sich selbst in eine „besonders schwierige Lage“ gebracht.

IndyCar: Dennis Hauger überrascht als Rookie

Für einen anderen Rookie lief es viel besser. Dennis Hauger war die Überraschung des Rennens. Schon im Qualifying konnte der Norweger überzeugen und sich den dritten Rang sichern. Auch im Rennen behielt er die Ruhe und fuhr sensationell aufs Podium.

Für Schumacher, der nach seinem Aus im ersten Qualifying von Position 21 ins Rennen gestartet war, steht in seiner neuen sportlichen Heimat schon am Samstag (7. März) in Phoenix/Arizona das zweite Saisonrennen auf dem Programm. Der 18. und letzte Lauf des Jahres findet am 6. September im kalifornischen Laguna Seca statt.

Mick Schumacher konnte nicht mehr ausweichen

Das Rennen in St. Petersburg auf einem temporären Stadtkurs über 2,897 km war für Schumacher bereits in der vierten Kurve am ersten Bremspunkt der Strecke gelaufen. Der frühere Formel-1-Pilot konnte mit seinem Boliden nach einem Unfall zweier vorausfahrender Rivalen nicht mehr rechtzeitig ausweichen.

Der junge Schumacher ist nach seinen vorherigen Engagements in der Königsklasse des Motorsports sowie zuletzt in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) der erste IndyCar-Pilot aus Deutschland seit 21 Jahren. Zuvor letzter Deutscher in der Serie war 2005 Timo Glock. Würde Schumacher in den nächsten Wochen die Qualifikation für die 500 Meilen von Indianapolis (24. Mai) schaffen, wäre der 26-Jährige sogar der erste deutsche Teilnehmer an dem legendären Rennen seit mehr als 100 Jahren. (mbr/sid/dpa)