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Rekord am Mount EverestBrite Kenton Cool besteigt den Gipfel zum 20. Mal

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Britischer Bergsteiger zum 19. Mal auf dem Mount Everest

Der britische Bergsteiger Kenton Cool nach einem erfolgreichen Aufstieg zum Gipfel des Mount Everest. (Archivbild)

Der Brite Kenton Cool hat den Mount Everest zum 20. Mal bestiegen und damit einen neuen Nicht-Sherpa-Rekord aufgestellt.

Seine persönliche Bestmarke aus dem Vorjahr konnte der britische Alpinist Kenton Cool (52) verbessern, indem er den Mount Everest zum 20. Mal erklomm. Unter den Bergsteigern, die nicht zur Volksgruppe der Sherpa gehören, ist er somit die Person mit den häufigsten Gipfelerfolgen an dem 8.849 Meter hohen Berg.

Cool erreichte den Gipfel gemeinsam mit einer Klettergruppe am Morgen (Ortszeit), wie ein Sprecher der Tourismusbehörde Nepals bekannt gab. Der Expeditionsveranstalter Lukas Furtenbach informierte darüber, dass der Brite nach dem gelungenen Aufstieg zuerst wieder den South Col, einen Bergsattel auf circa 7.900 Metern Höhe, erreicht hatte.

Nepalesischer Bergführer hält die Bestmarke

Die Bestmarke für die häufigsten Gipfelerfolge am Everest hat der nepalesische Bergführer Kami Rita Sherpa inne. Mit bereits 32 bezwungenen Gipfeln leitete er auch in der gegenwärtigen Frühjahrs-Klettersaison wieder eine Gruppe zum höchsten Punkt. Für Alpinisten aus anderen Ländern sind Sherpas oft als Guides und Lastenträger tätig.

Seinen ersten Aufstieg auf den Himalaya-Gipfel absolvierte Cool im Jahr 2004 und wiederholte diesen Erfolg seither beinahe jährlich. An der Grenze zwischen Nepal und China gelegen, ist der Mount Everest von beiden Staaten aus zugänglich.

Rekordzahl an Genehmigungen für den Everest

Laut offiziellen Angaben haben die Behörden in Nepal für die aktuelle Hauptsaison eine Rekordanzahl an Bewilligungen für die Everest-Besteigung vergeben. Demzufolge sind bis zur Mitte des Monats Mai 494 kostenpflichtige Erlaubnisse an Alpinisten aus 55 verschiedenen Nationen ausgestellt worden.

Eine Ursache für die hohe Zahl liegt laut nepalesischen Medienberichten auch darin, dass von chinesischer Seite der Aufstieg von Tibet aus nicht gestattet wird. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.