Die New York Knicks gewinnen auch das zweite NBA-Finalspiel. Ein fataler Fehlpass von Victor Wembanyama entscheidet die Partie.
Patzer kostet Spurs den SiegKnicks gewinnen NBA-Krimi und führen in der Finalserie mit 2:0

Jalen Brunson (vorne) erzielte den entscheidenden Punkt zum 105:104 seiner New York Knicks.
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In den NBA-Finals erhöhen die New York Knicks ihre Führung. Ein entscheidender Ballverlust von Victor Wembanyama kurz vor Spielende sicherte den Sieg.
Die New York Knicks haben ihre Position in den NBA-Finals durch einen weiteren Sieg über die San Antonio Spurs gefestigt. In einer bis zum Schluss hochspannenden Partie sicherten sie sich ein 105:104 und liegen damit in der Serie nun mit 2:0 vorn. Vier Siege sind für den Titelgewinn erforderlich; die nächsten beiden Begegnungen sind im Madison Square Garden in New York angesetzt.
Im US-Fernsehen kommentierte Knicks-Profi Karl-Anthony Towns: „Wir haben dieses Spiel gewonnen, weil wir uns eine Führung erarbeitet haben. Wir haben uns eine Chance gegeben, dieses Spiel zu gewinnen, und wir haben es fertig gebracht“. Der Center lieferte sich ein intensives Duell mit Victor Wembanyama. Obwohl der Franzose mit 29 Punkten zum Topscorer des Abends avancierte, machte Towns ihm das Spiel schwer. „Er ist ein großartiger Spieler, einer, wie es ihn nur einmal pro Generation gibt. Ich habe einfach versucht, es ihm so schwer wie möglich zu machen“, so Towns.
Knicks geben im Schlussviertel hohen Vorsprung ab
Allerdings hatten die Knicks im letzten Viertel einen Vorsprung von 14 Punkten verspielt. Den Spurs gelang ein 14:0-Lauf, welcher drei Minuten vor dem Ende zum 97:97-Ausgleich führte. Die Partie wurde daraufhin äußerst dramatisch. Durch einen Korb von Wembanyama übernahmen die Spurs 57 Sekunden vor der Schlusssirene mit 103:102 zum ersten Mal nach der Pause die Führung.
Beim Stand von 104:104 gelang dem 22-jährigen Wembanyama zunächst ein Ballgewinn, doch er verlor die Kugel durch einen Fehlpass umgehend wieder. Dieses Missgeschick und das anschließende Foul brachten Jalen Brunson, dem Anführer der Knicks, zwei Freiwürfe ein. Er verwandelte einen davon und sicherte die 105:104-Führung. Den Spurs bot sich eine letzte Siegchance, doch der Wurf von Wembanyama fand sein Ziel nicht.

Wembanyama (rechts) war mit 29 Punkten der beste Werfer, die zweite Niederlage verhindern konnte er nicht.
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Historischer Erfolg für die Knicks
Zwei Auswärtssiege zum Auftakt einer Finalserie hatte zuletzt ein NBA-Team 1995 erreicht, als die Houston Rockets gegen die Orlando Magic gewannen. Die Rockets sicherten sich damals die Meisterschaft durch vier Erfolge in vier Begegnungen. Die Knicks haben überdies nun 13 Playoff-Partien nacheinander für sich entschieden. Lediglich die Golden State Warriors konnten 2007 mit 15 aufeinanderfolgenden Siegen eine längere Erfolgsserie vorweisen.

Karl-Anthony Towns (rechts) gelang erneut ein ganz starkes Spiel gegen Wembanyama.
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Für mindestens eine der kommenden zwei Partien in New York hat sich US-Präsident Donald Trump als Zuschauer angekündigt. Er könnte somit theoretisch bei einer möglichen Meisterfeier der Knicks zugegen sein. (dpa/red)
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