Radsport-Talent Paul Seixas stürzt bei einer Abfahrt, kämpft sich aber blutig zurück und gibt sich selbst die Schuld.
Sturz-Drama um SeixasRadsport-Talent stürzt bei Abfahrt und gibt sich die Schuld

Paul Seixas kämpfte sich mit Blut und Löchern auf dem Trikot zurück ans Feld.
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Einen Sturz erlitt das französische Radsport-Ausnahmetalent Paul Seixas während der vorletzten Etappe der Tour Auvergne-Rhône-Alpes. Nach etwa 40 Kilometern ereignete sich der Unfall des 19-Jährigen bei einer Abfahrt im Jura-Gebirge, woraufhin er mit Abschürfungen und blutigen Stellen eine Weile am Rand der Strecke verblieb.
Der Athlet des Decathlon-Teams arbeitete sich trotz der Blessuren und einem erkennbar lädierten weißen Trikot des Führenden in der Nachwuchswertung wieder an das Hauptfeld heran. Er überquerte die Ziellinie am Berg Grand Colombier auf dem siebten Platz mit einer Verzögerung von 1:21 Minuten.
Selbstkritik von Seixas nach dem Rennen
Im Anschluss an das Rennen äußerte sich Seixas reuevoll. „Das war mein Fehler, es gibt keine Entschuldigung. Es ist ganz allein meine Schuld“, erklärte der Franzose. Den Sieg auf dieser Etappe am Grand Colombier sicherte sich der Mexikaner Isaac del Toro. Im Gesamtklassement befindet sich Seixas nach dem siebten Teilstück auf Position sechs, mit einem Abstand von knapp zwei Minuten zum führenden Australier Luke Tuckwell. Die Rundfahrt findet am Sonntag ihren Abschluss.
Einer der vielversprechendsten Nachwuchsfahrer
In Frankreich wird Seixas als enormes Talent gehandelt. Der 19-Jährige erreichte bei den Europameisterschaften im Straßenrennen 2025 den dritten Rang, direkt nach den Top-Athleten Tadej Pogacar und Remco Evenepoel. Im April dieses Jahres triumphierte er überdies beim Halbklassiker Flèche Wallonne als historisch jüngster Gewinner des Wettbewerbs. Bei seinem kommenden Debüt bei der Tour de France im Juli beabsichtigt Seixas, die Spitzenfavoriten Pogacar und Jonas Vingegaard anzugreifen. (dpa/red)
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