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Rekord-Läufer kehrt zurückSabastian Sawe will seinen Titel in Berlin verteidigen

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Sabastian Sawe

In London blieb Sabastian Sawe im April unter der Marke von zwei Stunden. (Archivbild)

Nach seinem historischen Lauf unter zwei Stunden will Weltrekordhalter Sabastian Sawe nun seinen Titel in Berlin verteidigen.

Sabastian Sawe, der Weltrekordhalter im Marathon, plant die Titelverteidigung beim diesjährigen Berlin-Marathon. Seine Teilnahme am 27. September in der Bundeshauptstadt wurde von dem Kenianer gegenüber RTL/ntv bestätigt. Sawe äußerte, er sei hocherfreut, in diesem Jahr wieder anzutreten, um seinen Sieg zu verteidigen.

Seinen Sieg im Vorjahr errang er unter erschwerten Bedingungen. Bei schwüler Witterung und Temperaturen um 25 Grad beendete er den Lauf mit einer Zeit von 2:02:16 Stunden.

Historische Leistung: Sawe knackt Zwei-Stunden-Marke

Eine bemerkenswerte Leistung zeigte Sawe am 26. April in London, als er die Marathondistanz von 42,195 Kilometern in 1:59:30 Stunden absolvierte. Er war damit der erste Sportler, der im Rahmen eines offiziellen Wettbewerbs unter der Zwei-Stunden-Grenze blieb. Auch Yomif Kejelcha aus Äthiopien, der den zweiten Platz belegte, durchbrach mit 1:59:41 Stunden diese Schallmauer.

Die Berliner Strecke gilt wegen ihres flachen Profils ebenfalls als ideal für schnelle Läufe. Aus diesem Grund konnten in der deutschen Hauptstadt in der Vergangenheit wiederholt Weltrekorde erzielt werden.

Sawe äußert sich zurückhaltend zu Zielen

Bezüglich seiner Erwartungen für den anstehenden Lauf in Berlin zeigte sich Sawe bedeckt. Der Athlet führte aus: „Viele Menschen fragen sich vielleicht, welche Ziele ich dieses Mal habe. Nach meinem Sieg in London und meiner Leistung unter zwei Stunden kann ich nur sagen, dass ich mich – wie immer – so gut wie möglich vorbereiten werde“.

Sein Plan sei es, sein Bestes zu geben und so zügig wie möglich zu rennen; das Ergebnis werde sich am Wettkampftag zeigen. Mark Milde, der Berliner Renndirektor, wertete die erneute Teilnahme Sawes als eine „große Auszeichnung für den weltweiten Stellenwert der Traditions-Veranstaltung und die schnelle Strecke“. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.