In Planica triumphiert Lokalmatador Domen Prevc. Andreas Wellinger platziert sich als bester Deutscher. Ein Sturz des Österreichers Embacher sorgt für eine Schrecksekunde.
Dominator Prevc siegtWellinger wird Achter, Schreckmoment um Österreicher

Domen Prevc ist in dieser Saison der mit Abstand beste Springer.
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Einen Erfolg in seinem Heimatland konnte der slowenische Skispringer Domen Prevc beim Fliegen in Planica für sich verbuchen. Wie die dpa meldet, siegte der 26-Jährige, der die Saison beherrscht, vor Ren Nikaido aus Japan und dem Österreicher Daniel Tschofenig.
Den achten Platz erreichte Andreas Wellinger als erfolgreichster deutscher Athlet. Er erzielte dieses Resultat am Abschiedswochenende des Bundestrainers Stefan Horngacher. Die Weiten des 30-Jährigen betrugen 218,5 und 215,5 Meter.
Sturz von Embacher nach weitem Flug
Der Österreicher Stephan Embacher war für einen Schreckmoment verantwortlich. Nach einem Satz auf 240 Meter verlor der 20-Jährige bei der Landung die Balance und rutschte den Auslauf hinab. Embacher konnte sich jedoch selbstständig wieder aufrichten und den Landebereich verlassen.
Der Gewinner Prevc kam auf Weiten von 232,5 und 230,5 Meter. Der Ausnahmeathlet hat in der aktuellen Saison schon die Vierschanzentournee für sich entschieden, bei den Olympischen Winterspielen zwei Goldmedaillen gewonnen und ist außerdem Gesamtweltcupsieger sowie Skiflug-Weltmeister.
Deutsche Springer mit durchwachsenen Leistungen
Als zweitbester deutscher Teilnehmer erreichte Karl Geiger den zwölften Platz (208 und 224,5 Meter). Pius Paschke kam auf Rang 24, während es für Olympiasieger Philipp Raimund Position 28 wurde.
„Für mich war das Ziel, mich zweimal von der Schanze runterzuschmeißen, und das habe ich ganz gut hinbekommen“, erklärte Raimund im ZDF. Im Vorjahr hatte der 25-jährige Athlet wegen Höhenangst auf eine Teilnahme verzichtet. (red)
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