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Rivalinnen und FreundinnenEva Lys über Freundschaften unter Tennis-Konkurrentinnen

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Tennis French Open

Eva Lys hat ein Herz für einige Spielerinnen auf der Tour.

Freundschaft und Rivalität? Für Tennis-Ass Eva Lys ist das kein Widerspruch, sondern Alltag auf der Profi-Tour.

Dass Freundschaft im Leben und Rivalität auf dem Spielfeld sich nicht gegenseitig ausschließen, ist die Ansicht der deutschen Tennis-Athletin Eva Lys. „Früher sagte man ja immer, Freundschaften im Sport sind nicht möglich“, erklärte die 24-Jährige im Rahmen der French Open in Paris, „aber bei mir war es eigentlich von Tag eins an anders“.

Auch abseits des Platzes unterhält die aus Hamburg stammende Spielerin eine enge Verbindung zu diversen Mitstreiterinnen auf der Tour. Zu ihrem Freundeskreis zählen beispielsweise die 21-jährige Alexandra Eala von den Philippinen, Marta Kostjuk (23) aus der Ukraine, die Spanierin Paula Badosa (28), Zeynep Sönmez (23) aus der Türkei und die beiden US-Amerikanerinnen Coco Gauff (22) und Iva Jovic (18). Lys veröffentlicht in sozialen Netzwerken zudem häufig Aufnahmen und Fotos von Zusammenkünften der Gruppe.

Freundschaften im Tenniszirkus

Ein Beleg hierfür war der 21. Geburtstag von Alexandra Eala am zurückliegenden Samstag. An diesem Tag wurde sie von Lys, Jovic und Sönmez mit einer Torte überrascht. Eala empfand die Geste als „süß“ und hob hervor: „Jede einzelne von ihnen ist so eine gute Freundin von mir. Ich weiß nicht, wie ich die Tour ohne diese Freundschaften überleben würde.“

Diese Freundschaften seien „auf jeden Fall nicht oberflächlich“, stellte Lys klar. Sie hatte ihr Eröffnungsspiel in Paris gegen die Kroatin Petra Marcinko glatt in zwei Sätzen für sich entschieden. „Wir sind eine Generation, wo das möglich ist“, äußerte die Sportlerin, die im Vorjahr das Achtelfinale der Australian Open erreicht hatte. „Das sind einfach Mädels, die haben denselben Alltag, die erleben genau dasselbe, die fühlen genau das Gleiche auf dem Platz.“

Im Wettkampf keine Geschenke

Kommt es allerdings zu einer direkten Konfrontation, wie am Dienstag zwischen Jovic und Eala, gibt es nach Aussage von Lys keine Nachsicht. Ein harter Kampf im Wettbewerb würde sie ebenfalls nicht verstimmen. „Wenn wir zusammen essen und ich irgendwas Privates teile und die das irgendwie nutzen, um am nächsten Tag gegen mich zu gewinnen, dann haben sie es verdient“, äußerte die Hamburgerin.

Die Freundschaft leide darunter nicht, solange der beiderseitige Respekt bestehen bleibt, führte Lys aus. „Ich kann das relativ gut unterscheiden und bin deswegen auch mit den Mädels befreundet, die das auch können.“ An diesen Verbindungen möchte sie festhalten, so lange es möglich ist. „Das macht einfach, glaube ich, die Karriere ein bisschen schöner“, schloss sie ab. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.