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Unfall mit fast 200 km/hNationalspieler Musiala verliert seinen Führerschein

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Unfall bei München, zwei Verletzte und ein prominenter Fahrer: Jamal Musiala muss nach einem Unfall auf seinen Führerschein verzichten.

Nach einem heftigen Unfall auf der Autobahn 8 bei München hat Jamal Musiala seinen Führerschein verloren. Der Fußball-Nationalspieler kam mit dem Schrecken davon. Angesichts des Tempos grenzt es an ein Wunder, dass es bei leichten Verletzungen blieb.

Das Amtsgericht München habe Ende Januar einen mittlerweile rechtskräftigen Strafbefehl erlassen wegen gefährlicher Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung in zwei Fällen, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München I der Deutschen Presse-Agentur. 

Jamal Musiala berichtet von Autobahn-Unfall

Die „Bild“-Zeitung zitierte den 23-jährigen Bayern-Star: „Es ist richtig, dass ich im April 2025 einen Unfall hatte, den ich auch verursacht habe. Dafür übernehme ich selbstverständlich auch die Verantwortung. Umso dankbarer bin ich, dass durch meine Unachtsamkeit niemand ernsthaft verletzt wurde.“ Seine Strafe habe er akzeptiert, sagte der offensive Mittelfeldspieler demnach.

Laut einem Bericht des „Münchner Merkur“ ereignete sich der Unfall bereits am 13. April 2025 auf der A8 südöstlich von München. Jamal M. sei beteiligt gewesen und habe beim Überholen ein Auto auf der rechten Spur übersehen, bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. In dem Auto habe sich auch die jüngere Schwester des offensiven Mittelfeldspielers befunden.

Jamal Musiala war mit Tempo 194 unterwegs

Statt der erlaubten 120 Kilometer pro Stunde sei er zum Zeitpunkt der Kollision mit Tempo 194 gefahren. Der 30-jährige Fahrer des anderen Autos und dessen 26 Jahre alte Beifahrerin seien leicht bei dem Unfall verletzt worden. Laut Medienberichten beläuft sich der Sachschaden auf rund 200.000 Euro. 

Zur Höhe der Geldstrafe machte die Staatsanwaltschaft zunächst keine Angaben. Mitte Februar sei aber nach der Rechtskraft des Strafbefehls die Fahrerlaubnis entzogen worden. Nach Angaben der Behörde darf ein neuer Führerschein erst neun Monate später beantragt werden, also wohl erst Mitte November. (mbr/dpa)