Wieder einmal muss sich Alexander Zverev Jannik Sinner geschlagen geben. Ein folgenschweres Missgeschick verhinderte letztlich den Einzug ins Finale.
Verpasster Ball entscheidetZverev scheitert im Halbfinale von Miami an Jannik Sinner

Scheiterte in Miami erneut an Jannik Sinner: Alexander Zverev hat die letzten sieben Duelle mit dem Italiener verloren.
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Für Alexander Zverev endete das Turnier der Masters-Serie in Miami in der Vorschlussrunde. In einer Partie auf hohem Niveau musste sich der deutsche Tennis-Olympiasieger seinem Kontrahenten Jannik Sinner aus Italien mit 3:6, 6:7 (4:7) geschlagen geben, wie die dpa meldet. Obwohl Zverev ein druckvolleres Auftreten und eine gute Aufschlagleistung zeigte, reichte es nicht, um die Erfolgsserie des Weltranglistenzweiten zu stoppen; es war die sechste Niederlage nacheinander.
Als ausschlaggebend erwies sich ein Patzer im Tiebreak des zweiten Durchgangs. Bei einem Spielstand von 4:4 beförderte der aus Hamburg stammende Profi einen Schmetterball ins Netz. „Ich denke, der zweite Satz hätte in beide Richtungen gehen können“, äußerte sich Zverev nach der Begegnung. „Der verpasste Überkopfball war natürlich sehr unglücklich. Der hat am Ende den Tiebreak entschieden.“ Er erklärte, den Ball kurz aus dem Blick verloren und ihn daher nicht korrekt getroffen zu haben.
Sinner hat historischen Erfolg im Visier
Sinner erreicht damit bei seiner fünften Teilnahme in Miami zum vierten Mal das Endspiel. Der 24 Jahre alte Italiener hat nach seinem Triumph in Indian Wells vor zwei Wochen nun die Möglichkeit auf das sogenannte „Sunshine Double“. Bislang gelang es lediglich sieben Spielern in der Historie, diese beiden Turniere nacheinander für sich zu entscheiden.
Am Sonntag begegnet Sinner im Finale des Hartplatz-Events in Florida, das mit 9,4 Millionen US-Dollar dotiert ist, dem Tschechen Jiri Lehecka. Sein Gegner, an Rang 21 geführt, behauptete sich in der anderen Halbfinalpartie deutlich mit 6:2, 6:2 gegen den Franzosen Arthur Fils. Für den 24 Jahre alten Lehecka markiert dies den ersten Einzug in ein Masters-Endspiel seiner Laufbahn.
Durch den Erfolg über Zverev konnte der aus Südtirol stammende Spieler außerdem seine eindrucksvolle Erfolgsserie bei Masters-1000-Wettbewerben fortsetzen. In dieser Turnierkategorie hat er jetzt 32 Sätze nacheinander für sich entschieden. (red)
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