Mit den Stadtwerken Brühl zur passenden PV-Anlage.
Photovoltaik im FokusBlicke strahlend den Sommer entgegen

Wer auf Sonnenenergie setzt, erzeugt einen Großteil seines Stroms selber.
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Wie viel Energiepotenzial auf einem Dach liegt, ist vielen Eigentümern nicht bewusst. In Brühl scheint im Durchschnitt über 1.000 Stunden im Jahr die Sonne. Zwischen 30 und 40 Prozent des eigenen Energiebedarfs können hierdurch mit einer PV-Anlage gedeckt werden. Mit einem Batteriespeicher sind es zwischen 50 und 65 Prozent. „Damit ist Photovoltaik ein wichtiges Standbein einer modernen und zukunftsorientierten Energieversorgung“, erklärt Joachim Fesser, PV-Berater der Stadtwerke Brühl.
In den letzten Jahren sind zudem die Preise für Solaranlagen stark gesunken. Zusätzlich fördert beispielsweise der Landkreis Rhein-Erft den Ausbau von Photovoltaik. Damit kann der Strom deutlich günstiger produziert werden als Strom aus dem Netz. Der Eigenverbrauch des PV-Stroms lohnt sich daher insbesondere in Kombination mit Stromspeichern, damit der selbstproduzierte Strom auch abends genutzt werden kann.
Hochleistung auf dem Dach
Die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage hängt von Standort und individuellen Faktoren wie der Dachausrichtung ab. Moderne Solarmodule erzielen maximale Energieerträge pro Quadratmeter. Diese hohe Flächeneffizienz ermöglicht eine leistungsstarke Stromversorgung auch auf begrenzten Flächen.
Rundum-Service von der Beratung bis zur Installation
Von der Beratung bis zur Installation: Mit rund 500 durchgeführten Projekten im privaten und im gewerblichen Bereich sind die Stadtwerke Brühl ein ortsnaher Ansprechpartner mit jahrelanger Erfahrung.
Wird ein Stromspeicher oder eine Wallbox für ein E-Auto benötigt? Die Stadtwerke Brühl planen eine an den zu erwartenden Stromverbrauch angepasste maßgeschneiderte PV-Anlage. „Kein Haus gleicht dem anderen, sei es die Neigung und Ausrichtung des Daches oder eine starke Beschattung von Bäumen“, hebt Fesser die Wichtigkeit eines individuellen Angebots hervor, „wir schauen uns mit unseren Interessenten die örtlichen Gegebenheiten an, besprechen die Zukunftspläne und entscheiden dann gemeinsam, in welcher Form die Solaranlage realisiert wird.“
Kosten variieren je nach individuellem Bedarf

Photovoltaik lässt sich auf fast jedem Dach installieren.
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Die Investitionskosten in eine Photovoltaikanlage orientieren sich an den Anforderungen: Kleine Anlagen starten bei 10.000 bis 12.000 Euro (brutto), Systeme mit Speicher bei circa 15.000 Euro (brutto) einschließlich Installation. Je nach Standort und Nutzungsverhalten liegt die Amortisationszeit zwischen zehn und 13 Jahren.
Entscheidende Einflussfaktoren sind der individuelle Stromverbrauch und die Dachbeschaffenheit. Viele Bauherren planen dabei vorausschauend und dimensionieren ihre Anlage mit Blick auf künftige Bedarfssteigerungen – etwa durch zusätzliche Haushaltsmitglieder oder die Integration von Nebengebäuden.
Mit dem Trend zur Elektromobilität und zum Smarthome steigt die Nachfrage zur Integration von Wallboxen für Elektrofahrzeuge inklusive Überschussladen oder anderen Großverbrauchern, um eine durchgängig nachhaltige Energieversorgung zu gewährleisten.
Die überschüssige Solarenergie wird als Ökostrom in das Stromnetz des Versorgers eingespeist und vergütet. Bei geringer Sonneneinstrahlung und unzureichendem Speicherstand kann der Strom zu einem attraktiven Naturstom-Tarif bezogen.
Mit „BrühlStrom Solar“ liefert man damit nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Energiewende, sondern senkt gleichzeitig die eigene Stromrechnung.
PV-Anlage bei den Stadtwerken Brühl: kaufen oder pachten?
Bei den Stadtwerken Brühl haben Kundinnen und Kunden die Wahl eine maßgeschneiderte Photovoltaikanlage ohne Anzahlung zu kaufen oder einen Mietkaufvertrag abzuschließen.
Beim Kauf Förderungen nutzen
Um die Energiewende voranzutreiben, führt der Rhein-Erft-Kreis sein erfolgreiches Klimaschutz-Förderprogramm „Energieoffensive“ fort. Das Förderprogramm unterstützt private Investitionen zur Installation von Photovoltaikanlagen mit 1.000 Euro, Batteriespeicher mit 500 Euro und Ladestationen mit 200 Euro.
Mietkauf einer PV-Anlage pachten – die Vorteile
„Bei einer notwendigen Dachsanierung oder einem Neubau haben viele Kundinnen und Kunden bereits hohe Investitionskosten. Daher bieten wir an, die errichtete Anlage gegen einen monatlichen Betrag zu pachten. Der Kunde muss also nicht selbst in die Anlage investieren“, erklärt Fesser.
Die Stadtwerke übernehmen während der Laufzeit zudem die Kosten für eventuelle Reparaturen. Gleichzeitig profitieren die Kunden von den fairen Konditionen eines regionalen Anbieters.
Solaranlagen für Unternehmen

Gewerbekunden profitieren ebenfalls von Photovoltaik.
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Die Stadtwerke Brühl beraten überdies auch Gewerbekunden. Dies gilt sowohl für die Bereiche Freiflächen PV als auch auf Gebäudedächern.
Landwirtschaftliche Betriebe, Industrie und Gewerbe können durch Eigenstromerzeugung ihre Abhängigkeit vom externen Strombezug verringern. Dadurch wird außerdem die CO₂-Bilanz verbessert und die Stromkosten können gesenkt werden. Dies trägt zur Erreichung betrieblicher Nachhaltigkeitsziele bei. Gewerbetreibende haben die Möglichkeit, sich für einen Kauf oder einen Pachtvertrag zu entscheiden.
Lohnt sich ein Stromspeicher?
Die klare Empfehlung der Stadtwerke Brühl geht zum Stromspeicher, wenn immer möglich. „Der Stromspeicher ist ein wesentlicher Bestandteil einer effizienten Photovoltaikanlage: Er gewährleistet die Verfügbarkeit selbst erzeugter Energie rund um die Uhr“, so Fesser.
Konventionelle Speicherung
Bei der Auslegung von Speichersystemen unterscheiden Experten zwischen zwei grundlegenden Konzepten: Die konventionelle Speicherung priorisiert die Batterieladung und speist erst anschließend Überschüsse ins Netz ein. Dies kann jedoch dazu führen, dass die Ladung in Zeiten hoher Netzauslastung erfolgt.
Netzoptimierte Speicherung
Netzoptimierte Speichersysteme laden hingegen bedarfsorientiert: Bei hohem Stromverbrauch am Vormittag wird zunächst ins Netz eingespeist, die Batterieladung erfolgt in verbrauchsarmen Mittagsstunden. Dieses intelligente Lademanagement entlastet die Netzinfrastruktur und sichert gleichzeitig eine optimale Speicherkapazität für die Eigenversorgung.
Lassen Sie sich beraten und profitieren Sie von der Solarenergie! Mehr Informationen auf der Webseite der Stadtwerke Brühl.
Solardachpflicht in NRW: Das gilt seit 2026
In Nordrhein-Westfalen gilt seit 2026 die letzte Stufe der Solardachpflicht, das heißt, nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei Dachsanierungen von Altbauten muss die Eignung einer Photovoltaikanlage geprüft werden.
Die gesetzlichen Vorgaben:
- Neubauten: Die Solaranlage muss mindestens 30 Prozent der gesamten Dachfläche abdecken.
- Bestandsgebäude: Bei Bestandsgebäuden gilt ebenfalls eine Mindestbelegung von 30 Prozent, allerdings nicht der Gesamtfläche, sondern der für Photovoltaik geeigneten Dachfläche. Alternativ greift bei Gebäuden mit bis zu zehn Wohneinheiten eine vereinfachte Pauschalregelung mit einer Mindestleistung zwischen 3 und 8 Kilowatt-Peak.
- Ausnahme: Ist die Dachfläche technisch ungeeignet oder erweist sich die Installation als unwirtschaftlich, entfällt die Verpflichtung.
- Flexible Erfüllung: Die Solarpflicht lässt sich auch über Pachtmodelle oder durch gleichwertige Solarthermie-Anlagen erfüllen.
Ist Ihr Haus für eine PV-Anlage geeignet? Jetzt testen und Beratung anfordern!

