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Auch KVB betroffenBundesweite Streiks im kommunalen Nahverkehr am Montag

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Streikende stehen bei einem Warnstreik der Gewerkschaft Verdi vor einem Bus. (Symbolbild)

Streikende stehen bei einem Warnstreik der Gewerkschaft Verdi vor einem Bus. (Symbolbild)

Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs müssen sich am Montag auf Ausfälle und Verspätungen einrichten – auch in Köln.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat für Montag (2. Februar) ab 3 Uhr morgens bundesweit zu Streiks im kommunalen Nahverkehr aufgerufen. Dies gelte bis auf wenige Ausnahmen flächendeckend, sagte eine Verdi-Sprecherin.

Damit will die Gewerkschaft in der aktuellen Tarifrunde für knapp 100.000 Beschäftigte in 150 städtischen Verkehrsunternehmen und Busbetrieben Druck auf die Arbeitgeber machen, wie Verdi am Freitag in Berlin mitteilte.

Nahverkehr wird am Montag bestreikt – Köln betroffen

Verdi begründete den Streikaufruf so: „In den Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr verweigern die Arbeitgeber bislang fast jede Verbesserung. Statt endlich, gemeinsam mit uns, für mehr Zuverlässigkeit und Qualität im ÖPNV zu sorgen, wollen die Arbeitgeber die Belastungen für unsere Kolleg*innen sogar erhöhen, etwa durch längere Schichten oder die Streichung des Krankengeldzuschusses.“

Es sei davon auszugehen, dass in den betroffenen Verkehrsbetrieben der öffentliche Nahverkehr „zum Erliegen kommt“, hieß es weiter. Auch Köln wird von dem Streik betroffen sein, teilten die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) mit.

KVB informiert über Streik am Montag

„Es fahren keine Stadtbahnen der KVB, auch nicht auf den Linien 16 und 18“, teilte die KVB mit. „Es verkehren nur Busse, die durch Subunternehmen bedient werden“, heißt es weiter. Die stattfindenden Busfahrten sind demnach in Kürze in der elektronischen Fahrplanauskunft abrufbar: www.kvb.koeln/fahrplanauskunft. Neben den vereinzelt stattfindenden Busfahrten empfihlt die KVB ihren Kundinnen und Kunden als Fahrtalternative das KVB-Rad.

Auch die KVB-Kundencenter und die KVB-Verkaufsstelle sind am Montag geschlossen und werden bestreikt. Ab Dienstag (3. Februar) fährt die KVB mit Betriebsbeginn wieder regulär. (red)