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Immer weniger AzubisZahl der neuen Verträge sinkt das zweite Jahr in Folge

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BMW-Werk Leipzig - Ausbildung

Weniger junge Menschen wählen den Weg einer dualen Ausbildung. (Archivbild)

Die Anzahl der neuen Lehrverträge in Deutschland ist im letzten Jahr spürbar gesunken. Dieser negative Trend setzt sich damit zum zweiten Mal hintereinander fort.

Eine duale Berufsausbildung wurde im abgelaufenen Jahr von weniger jungen Leuten in Deutschland aufgenommen. Ein Minus von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr resultierte aus 461.800 neu geschlossenen Verträgen, wie die dpa unter Berufung auf das Statistische Bundesamt berichtet. Auch für 2022 wurde ein Rückgang bei den neuen Lehrlingen gemeldet, wohingegen die Jahre 2021 und 2022 nach der pandemiebedingten Flaute leichte Anstiege aufwiesen.

Infolge des abnehmenden Interesses an Ausbildungen über zwei aufeinanderfolgende Jahre sank ebenfalls die gesamte Anzahl der Lehrlinge um 0,8 Prozent auf 1.207.900 Menschen. Den größten Sektor stellen weiterhin Industrie und Handel mit circa 677.100 Lehrlingen, gefolgt vom Handwerk mit 342.700 und den freien Berufen mit 113.100.

Deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei der Berufswahl

Mit 64 Prozent stellen junge Männer einen signifikant höheren Anteil in den Lehrberufen als junge Frauen. Der Männeranteil unter den neuen Auszubildenden ist im Handwerk mit 81 Prozent sowie in der Landwirtschaft mit 74 Prozent besonders ausgeprägt.

Demgegenüber entscheiden sich junge Frauen bevorzugt für die freien Berufe, beispielsweise als medizinische oder rechtsanwaltliche Fachangestellte (89 Prozent), sowie für eine Tätigkeit im Öffentlichen Dienst (63 Prozent). (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.