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Kölner MotorenbauerDeutz AG frischt Marke und Logo auf

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Arbeiter auf Kränen befestigen Fassadenbanner mit dem neuen Deutz-Logo am Hauptgebäude in Köln-Porz

Seit heute wird der neue Markenauftritt der Deutz AG nach außen sichtbar. Intern war unter Beteiligung von rund 1300 Beschäftigten über Monate daran gearbeitet worden.

Die Deutz AG will nach außen hin innovativer und mutiger auftreten. Dafür steht eine neue Farbe in der Palette der Marke und ein erneuertes Logo.

Beim Kölner Motorenbauer Deutz hat sich viel getan in den vergangenen Jahren. Das soll nun auch in einem neuen Markenauftritt sichtbar werden. „Unsere neue Marke verbindet Bewährtes mit Neuem“, erklärt Vorstandschef Sebastian Schulte. Es bleiben die Unternehmensfarbe Rot und das stilisierte Symbol des Ulmer Münsters – ein Erbe des Zusammenschlusses mit dem dort ansässigen Nutzfahrzeughersteller Magirus Ende der 1960er Jahre. Schulte sieht in der Kontinuität einen Ausdruck für „Tradition, Verlässlichkeit und Stolz auf unsere Herkunft“. Der aufragende Kirchenbau im Logo ruht allerdings nicht mehr auf dem Schriftzug Deutz, sondern steht, etwa an der Fassade der Hauptverwaltung in Köln-Porz, für sich allein.

Außenaufnahme der Hauptverwaltung der Deutz AG in Köln-Porz mit dem neuen Firmenlogo

Das neue Firmenlogo steht für sich allein.

Außenaufnahme der Hauptverwaltung der Deutz AG in Köln-Porz mit dem alten Firmenlogo

Zum Vergleich: Das bisherige Logo mit Deutz-Schriftzug unter dem stilisierten Ulmer Münster

Gleichzeitig will Deutz Offenheit und Innovationskraft stärker betonen. Die Agentur Strichpunkt Design, die zuletzt auch Marken wie Skoda oder DHL auffrischte, hat dafür dem Deutz-Schriftzug ein sogenanntes „offenes D“, also einen Anfangsbuchstaben ohne senkrechte Säule verpasst. Laut Schulte symbolisiere das „Zusammenarbeit und Transparenz“. Verbraucher kennen die Variante vermutlich bereits von der Automarke Dacia.

Empfang vor dem Deutz-Sitz in Köln-Porz mit dem neuen Schriftzug auf dem Gebäude

Das „offene D“ soll Zusammenarbeit und Transparenz symbolisieren.

Darüber hinaus hat Deutz die Farbpalette erweitert, die künftig die Corporate Identity, also die Unternehmenskultur, abbilden soll. Zum zentralen Rot, Gräutönen und Schwarz tritt neu die Farbe Gelb. Die steht laut Schulte für „Zukunftsoptimismus und Mut“.

Das Führungssteam der Deutz AG vor der Firmenzentrale

Vorstandschef Sebastian Schulte (l.) mit seinem Vorstandskollegen Oliver Neu (Finanzen) und Katharina Krüger (Head of Transformation, Strategy and Human Resources)

Laptopbildschirm mit der Deutz-Weibsite, darauf zu lesen der Schriftzug "Building the next Deutz", wobei das Wort "next" gelb hervorgehoben ist.

Im Internetauftritt und für Mobilgeräte ist der neue gelbe Farbakzent bereits sichtbar.

Für den wurde das Management zuletzt belohnt. Die beiden neuen Unternehmenssparten, Verteidigung und Energiesysteme, können profitables Wachstum vorweisen. Sie sind zum Jahresanfang, ebenso wie die Einheiten Motoren, Service und NewTech (alternative Antriebe) in eigenständige Einheiten gegliedert worden. Diese fünf Säulen bilden das, was man im Unternehmen „next Deutz“, also das Deutz der Zukunft nennt und sollen künftig mit eigenen Sub-Marken stärker in Erscheinung treten.

Deutz betont bei der Vorstellung der Marke, dass die nicht nur nach außen, sondern auch in das Unternehmen hinein wirken soll. Insgesamt mehr als 1300 Mitarbeitende waren an der Erarbeitung der neuen Identität beteiligt, brachten in Workshops und Feedbackrunden Ideen und unterschiedliche Perspektiven in die Konzeption ein. Laut dem Unternehmen ist die Marke demnach besonders authentisch.