Die Airline schlägt vor, die umstrittene Übergangsversorgung abzuschaffen. Stattdessen könnten die Betriebsrenten für das gesamte Cockpitpersonal steigen.
Lufthansa unterbreitet Piloten neues Angebot im Rentenstreit

Lufthansa macht im Tarifstreit mit den Piloten einen neuen Vorschlag.
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In der verhärteten Auseinandersetzung um die Altersbezüge der Piloten legt Lufthansa einen neuen Vorschlag vor: Die Übergangsversorgung soll entfallen, die Betriebsrenten dafür angehoben werden.
Im stockenden Tarifstreit mit dem Cockpitpersonal hat die Lufthansa eine neue Offerte bezüglich der kontroversen Betriebsrenten unterbreitet. Laut Meldungen der dpa beinhaltet der Vorschlag laut Konzernangaben, dass die bisherige Übergangsversorgung für Personal, das früher aus dem Dienst ausscheidet, wegfallen soll.
Die dadurch freiwerdenden Gelder könnten ohne zusätzliche Kosten in die Altersvorsorge des gesamten Cockpitpersonals fließen. Laut dem Schreiben an die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) würde dies die Betriebsrenten für alle um bis zu 50 Prozent anheben. Für Mitarbeiter, deren Übergangsversorgung zeitnah bevorsteht, soll die bisherige Regelung jedoch weiterhin gelten.
Pilotenvereinigung prüft die Offerte
Das Unternehmen führt an, dass die Übergangsversorgung für Piloten, die bis zum Erreichen des gesetzlichen Rentenalters von 65 Jahren im Dienst bleiben, ohnehin entfalle. Integrierte Modelle, wie das nun vorgeschlagene, seien laut dem Konzern auch bei Fluggesellschaften wie KLM oder British Airways gängige Praxis, welche die VC oft als Vorbilder anführt.
Wegen des Konflikts um die Altersbezüge hatte die VC bereits zwei Arbeitsniederlegungen organisiert; erst in der Vorwoche führte ein Ausstand zur Annullierung von Hunderten Flügen. Eine Sprecherin der Gewerkschaft bestätigte den Eingang des neuen Angebots und kündigte an, dass es in der Tarifkommission geprüft werde. (red)
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