Stellantis, die Muttergesellschaft von Opel, schreibt nach einem Milliardenverlust im Vorjahr wieder schwarze Zahlen.
Wende bei Opel-MutterKonzern kehrt nach Milliardenverlust in Gewinnzone zurück

Am Stammsitz Rüsselsheim werden Opel-Autos montiert. (Archivbild)
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Der Automobilhersteller Stellantis, Muttergesellschaft von Opel, hat das erste Jahresviertel mit schwarzen Zahlen abgeschlossen, nachdem das Vorjahr einen Verlust in Milliardenhöhe verzeichnete. Laut Unternehmensangaben erhöhte der Konkurrent von VW seine weltweiten Erlöse um sechs Prozent, was einer Summe von 38,1 Milliarden Euro entspricht. Ein Nettoergebnis von 377 Millionen Euro wurde erzielt; im Vergleichszeitraum des Vorjahres war noch ein Minus von 387 Millionen Euro registriert worden.
Die Verkaufszahlen der Unternehmensgruppe, zu der Fabrikate wie Fiat, Peugeot, Jeep und Opel zählen, stiegen um elf Prozent an und erreichten 1,365 Millionen Einheiten. Im Vorjahr musste der Automobilkonzern ein Defizit hinnehmen, das sich auf 22,3 Milliarden Euro belief.
Ursachen für das Minus im Vorjahr
Das beträchtliche Defizit resultierte aus Wertberichtigungen, die auf die Strategie für Elektrofahrzeuge in den USA vorgenommen wurden. Verursacht wurde dies durch die Einstellung von Förderungen für E-Autos unter der Administration von US-Präsident Donald Trump sowie die sich anschließende geringe Kaufbereitschaft.
Die finanziellen Auswirkungen dieser Situation werden die Unternehmensgruppe auch in Zukunft beschäftigen. Für das erste Jahresviertel wurde ein Abfluss liquider Mittel gemeldet, der sich auf 1,9 Milliarden Euro belief.
Stabilisierung als Aufgabe für die neue Führung
Dem neuen Vorstandsvorsitzenden Antonio Filosa obliegt nun die Aufgabe der Stabilisierung des Unternehmens. Filosa äußerte seine Zuversicht, dass die zehn Modellneuheiten, die für das laufende Jahr vorgesehen sind, für zusätzliche Impulse sorgen werden.
Darüber hinaus bekräftigte der Vorstand die Prognose für das Gesamtjahr. Ein Zuwachs beim Umsatz im mittleren einstelligen Prozentsatz wird angestrebt, während man für die bereinigte operative Marge einen Wert im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet. Im operativen Geschäft verzeichnete Stellantis ebenfalls im Vorjahr Verluste. (dpa/red)
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