Der Rüstungskonzern Rheinmetall will eine Kieler Werft kaufen. Doch mit Thyssenkrupp gibt es einen starken Konkurrenten.
Kampf um Kieler WerftRheinmetall und TKMS wollen German Naval Yards übernehmen

TKMS und German Naval Yards teilen sich eine Werftfläche in Kiel. (Archivbild)
Copyright: Christian Charisius/dpa
Der größte deutsche Rüstungskonzern, Rheinmetall, hat Interesse an der Übernahme einer Marinewerft in Kiel bekundet. Laut Unternehmenschef Armin Papperger wurde eine unverbindliche Offerte für German Naval Yards vorgelegt.
„Wir haben ein unverbindliches Angebot abgeben, um German Naval Yards zu kaufen“, erklärte Papperger. Die Absicht dahinter sei eine Vergrößerung der eigenen Kapazitäten im Schiffbau. Aktuell ist das Unternehmen aus Kiel Teil des französischen Schiffbaukonzerns CMN Naval.
Auch TKMS zeigt Interesse an Übernahme
Allerdings ist Rheinmetall nicht der alleinige Bieter. Mit Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) hat auch ein Wettbewerber schon eine Offerte für die Schiffswerft eingereicht. In Kiel nutzen der U-Boot-Hersteller TKMS und German Naval Yards schon jetzt ein gemeinsames Areal.
Im nächsten Schritt folge eine Prüfung der Unternehmensdaten („Due Diligence“), auf deren Basis anschließend eine verbindliche Kaufofferte unterbreitet werden könnte. Das Engagement im Schiffbau ist für Rheinmetall noch neu. Die Akquisition der Marinesparte von der Bremer Lürssen-Gruppe wurde erst Ende Februar vollzogen. Für German Naval Yards arbeiteten im August 2025 etwa 400 Beschäftigte. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.