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Traditionsfirma in China-HandLuxshare erhöht Anteil an Autozulieferer auf fast 75 Prozent

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Leoni

Der traditionsreiche fränkische Kabel- und Bordnetzspezialist Leoni ist zu fast 75 Prozent in chinesischer Hand. (Archivbild).

Der systemrelevante Autozulieferer Leoni ist nun fast vollständig in chinesischer Hand. Luxshare hält knapp 75 Prozent.

Leoni, ein auf Kabel und Bordnetze spezialisiertes Unternehmen aus Franken, gehört nun zu annähernd 75 Prozent einem chinesischen Konzern. Laut Mitteilung des Unternehmens steigerte die chinesische Firma Luxshare ihre Beteiligung auf 74,9 Prozent. Schon 2024 hatte Luxshare die Mehrheit von über 50 Prozent an dem traditionsreichen Betrieb erworben.

Darüber hinaus wurde die Leoni-Tochtergesellschaft Automotive Cable Solutions komplett von einem Tochterunternehmen von Luxshare akquiriert.

Verbleibende Anteile bei österreichischem Investor

Die übrigen 25,1 Prozent der Firmenanteile hält nach wie vor der österreichische Investor Stefan Pierer. Die Übernahme durch ihn erfolgte 2023 im Zuge einer finanziellen Sanierung, durch die zahlreiche Anteilseigner ihre komplette Einlage in die Firma einbüßten.

Das Unternehmen Leoni, das auf eine beinahe 500 Jahre lange Historie zurückblickt, produziert unter anderem Bordnetzsysteme und Kabelstränge für die Fahrzeugindustrie. Global agieren in diesem Wirtschaftszweig nur wenige große Firmen, weswegen Leoni eine systemische Bedeutung für die Automobilbranche zugesprochen wird. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.