In der ersten Folge spricht Golrokh Esmaili mit Anette Frier. Weitere Gäste sind Nico Stank, Jan van Weyde und Fatih Cevikollu.
„Lachen bis zum Schluss“Kölner Trauerbegleiterin startet Podcast mit Comedians über Tod

Annette Frier beim diesjährigen Sommerfest der Film- und Medienstiftung
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Über Sterben, Tod und Trauer sprechen – und dabei auch lachen dürfen: Die Kölner Trauerbegleiterin und Journalistin Golrokh Esmaili unterhält sich in ihrem neuen Podcast „Lachen bis zum Schluss“ mit Comedians über persönliche Erfahrungen und den Umgang mit Abschied. In der ersten Folge ist Annette Frier zu Gast; zu den weiteren Gesprächspartnern gehören Nico Stank und Jan van Weyde.
Eine Live-Aufzeichnung des Podcasts mit dem Comedian Fatih Çevikkollu findet am Dienstag, 6. Oktober, um 20 Uhr im Literaturhaus Köln statt. Der Eintritt ist frei; um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.
In der ersten Podcast-Folge mit Frier spricht Esmaili nicht nur über persönliche Erfahrungen mit Tod und Trauer. Auch praktische Fragen stehen im Mittelpunkt: Warum ist eine Vorsorgevollmacht wichtig – und wie können wir uns auf den Ernstfall vorbereiten?

Die Kölner Trauerbegleiterin Golrokh Esmaili startet einen Podcast. Sie spricht mit Comedians über Tod und Trauer
Copyright: Uli Kreikebaum
Interkulturelle Palliativarbeit an der Uniklink Köln
Seit dem 1. Januar ist Esmaili Projektkoordinatorin für Netzwerkarbeit und Diversity am Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln. Die Stelle wurde neu geschaffen, um Zugangsbarrieren abzubauen und Menschen besser zu erreichen, die wegen ihrer Herkunft, Sprache, sexuellen Orientierung oder anderer Lebensrealitäten bislang schwieriger Zugang zu palliativen Angeboten finden. Dafür baut Esmaili Kontakte zu Gemeinden, Vereinen und religiösen Gemeinschaften auf. In ihrer Arbeit erlebt sie, dass oft wenig darüber bekannt ist, was Palliativversorgung leisten kann und welche Unterstützung möglich ist, wie sie sagt.
Auch ihr Engagement als Trauerbegleiterin hat einen persönlichen Hintergrund: Als ihre Tante und später ihre Großmutter im Iran starben, konnte Esmaili nicht zu ihnen reisen, um Abschied zu nehmen. Heute setzt sie sich dafür ein, Tod und Trauer aus der Tabuzone zu holen. Gemeinsam mit dem Odeon-Kino und dem Verein Endlich organisiert sie eine Filmreihe, die Filme mit Gesprächen über Sterben, Verlust und Abschied verbindet. Bei der Familienvorstellung am 1. November ist der Film „Der letzte Walsänger“ geplant.
