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Sonnenschutz fürs TierSo kommen Haustiere durch die Hitze

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Auch den Haustieren ist es bei diesen Temperaturen viel zu warm.

Köln/Region – Wenn es im Sommer heiß ist, schwitzen wir Menschen, um die Haut zu kühlen. Tiere können das nicht, aber sie haben ausgeklügelte Strategien entwickelt, die ihnen bei Hitze helfen.

Hasen geben Wärme über ihre Ohren ab, Hunde regulieren ihre Körpertemperatur, indem sie hecheln. Dabei verdampft Speichel über die Zunge und kühlt den Körper. Wildtiere kommen generell besser mit tropischen Temperaturen zurecht, weil sie mehr Möglichkeiten haben, sich Schattenplätze zu suchen. Für Haustiere ist das schwieriger, daher sind sie auf die Hilfe von Herrchen oder Frauchen angewiesen.

Das wichtigste bei hohen Temperaturen sind ausreichend Flüssigkeit und Schattenplätze, in die sich das Tier zurückziehen kann. Tiere sollten niemals im Auto zurückgelassen werden, auch nicht für wenige Minuten, warnt der Deutsche Tierschutzbund. Im schlimmsten Fall sterben die Tiere durch Überhitzung qualvoll an Kreislaufversagen. Ein geöffnetes Schiebedach oder ein geöffnetes Fenster reicht nicht für genügend Abkühlung. Einige Tipps, wie Haustiere die Hitze überstehen.

Symptome: Glasiger Blick, tiefrote Zunge und Hecheln mit gestrecktem Hals sind Anzeichen dafür, dass Hunden und Katzen die Hitze zu sehr zusetzt. Außerdem sind Erbrechen, Gleichgewichtsstörungen und schließlich Bewusstlosigkeit Anzeichen für einen Hitzeschlag. Sofort einen Tierarzt aufsuchen!

Erste Hilfe: Sofort in den Schatten gebracht werden. Auf dem Weg zum Tierarzt sollten dem Hund zuerst die Beine, dann der Körper mit nassen Tüchern gekühlt werden. Handwarmes, keinesfalls eiskaltes Wasser zu trinken anbieten.

Strafen: Für unverantwortliches Verhalten kann der Tierhalter nach §17 des Tierschutzgesetz mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe bestraft werden. (kst)