Köln – Jedes Jahr wieder heißt es in unendlich vielen deutschen Wohnzimmern: „The same procedure as last year, Miss Sophie?“ Natürlich gehört der immerwährende Klassiker „Dinner for One“ zu so ziemlich jedem Silvesterabend dazu. Neben Bleigießen und Böllern, versteht sich. Das eine mag einfach eine liebgewonnene Tradition sein, dass andere ist etablierter Brauch. Und damit sind die deutschen Silvesterfeiernden natürlich nicht alleine. Die Hoffnung auf ein gutes neues Jahr vereint in dieser Nacht Menschen auf der ganzen Welt.
Altes hinter sich lassen, Neues beginnen, alles auf Anfang. Eine neue Jahreszahl, von der noch niemand weiß, was sie alles bringt: Kein Wunder, dass der symbolträchtige Jahreswechsel weltweit mir den unterschiedlichsten Bräuchen und Ritualen gefeiert wird.
Die Knallerei zu Mitternacht ist dabei wohl am weitesten verbreitet – seit Jahrhunderten wird drohendes Unheil mit viel Getöse ferngehalten. Zusätzlich gibt es aber auch eine ganze Menge Skurrilitäten, die nur für die Bewohner einer bestimmten Region ganz selbstverständlich zur Silvesternacht dazugehören. So wird zum Beispiel in Tschechien das Apfelorakel befragt – wehe, wenn die Kerne ein Kreuz bilden.
In Italien sind die Voraussetzungen für ein frohes Neues nur dann gegeben, wenn man rote Unterwäsche in der Neujahrsnacht trägt. In Brasilien wiederum gibt’s Probleme, sollte die Nacht windstill ablaufen – Glück im neuen Jahr soll der haben, der über sieben Wellen springt. (hah)
Die Rituale rund um den Globus:
