Alternative MittagspausenZum Sport statt in die Kantine

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Köln – Der Gang in die Kantine ist für viele ein Ritual in der Mittagspause. Doch das kann auf Dauer langweilig werden. Man kann die Zeit auch nutzen, um etwas für sich zu tun: ins Fitnessstudio gehen, die Plank-Challenge mitmachen (siehe oben), ein Nickerchen halten oder eine Fremdsprache lernen. Wir geben Tipps.
Sport
Warum nicht statt nach Feierabend mittags ins Fitnessstudio gehen? Es gibt sehr knackige Workouts, bei denen in 30 Minuten der ganze Körper trainiert wird. Zwischen 12 Uhr und 14 Uhr bieten vor allem Studios in den Großstädten kurze Kurse an. Alternative ist Zirkeltraining an Geräten – 30 Minuten-Training für alle Muskelgruppen.
Nickerchen
In Japan, den USA und England sind sie weit verbreitet, in Deutschland gibt es erst einen Schlafraum. „Nickerchen“ heißt der Laden von Irina Ivachkovets in der Berliner Zimmerstraße. „Hierher kommen Menschen aus den umliegenden Büros, um mittags gemütlich ein paar Minuten zu schlafen“, erzählt sie. Sich hinzulegen, kostet bis 15 Uhr acht Euro für 20 Minuten.
Wer keinen Schlafraum um die Ecke hat, kann es mal mit einem Nickerchen im Büro versuchen. Einfach den Kopf auf den Schreibtisch legen oder sich entspannt auf den Bürostuhl setzen. Um das richtige Maß an Schlaf zu finden, nimmt man am besten einen Schlüsselbund in die Hand. Schläft man richtig ein, entspannt die Hand, der Bund fällt herunter und man wird wach.
Sich weiterbilden
Egal, ob mit Karteikarten zum Selbststudium oder mit einem Sprachkurs auf CD: Die Pause bietet sich zum Vokabellernen an. Dazu müssen Berufstätige nicht unbedingt in eine Sprachschule vor Ort gehen, sagt Birgit Metzger, Marketing-Managerin bei Berlitz. „Cyber-Teachers ist ein Online-Selbstlernprogramm, bei dem die Inhalte individuell auf den Teilnehmer zugeschnitten sind – in 20 Kernbranchen und 218 Berufsprofilen.“ Auch Sprachschulen wie Inlingua oder regionale Anbieter haben E-Learning-Programme.
Tanzen
Ursprünglich kamen die sogenannten „Lunchbeats“, die Discos in der Mittagszeit, aus Stockholm. Heute werden sie in Clubs und Kneipen organisiert. Wer sich dafür interessiert, schaut am besten im Netz nach nahen „Lunchbeats“.
Spielen
Wer noch mehr Adrenalin braucht und eine Stunde Zeit hat, kann ein Computerspiel live erleben. Die Firma „Exit Berlin“ bietet das an. In einer Halle, eingesperrt in einem Raum, muss ein Team eine Mission erfüllen, die es vorher bestimmt hat. Dabei geht es um Spürsinn und Kreativität, die Fähigkeit, Rätsel zu lösen und als Team zusammenzuarbeiten. Auch in München, Frankfurt und Darmstadt gibt es Exit Games. Ziel des Spiels ist immer, sich mit Hilfe einzelner Tipps aus einem Raum oder einer Situation zu befreien. (dpa)
