Einige Sommerblumen und Gemüse, die sich langsam entwickeln, können im Februar schon gesät und auf der Fensterbank oder im Treibhaus angezogen werden (siehe auch „Was im Februar zu tun ist“). Für Tomaten zum Beispiel ist es aber noch zu früh – lieber noch ein paar Wochen warten, bis es wieder länger hell ist. Sonst werden die Pflanzen lang und dünn und schwächlich, sie „vergeilen“.
Die Erde sollte feinkrümelig sein, möglichst keimfrei und sollte wenig Dünger enthalten, im Handel gibt es spezielle Anzuchterde zu kaufen. In ihr können sich die feinen Wurzeln gut entwickeln. Die Töpfe sollten sauber sein, damit keine alten Krankheiten auf die Jungpflanzen übertragen werden. Das Wasser muss unten abfließen können. Für feine Saat eignen sich gut flache Keimschalen, größere Samenkörner können auch einzeln in kompostierbare Anzuchttöpfchen gesetzt werden. Die Pflanze wird dann später samt Topf an den endgültigen Standort gesetzt. Das Pflanzgefäß bis kurz unter den Rand mit Erde füllen, denn gekeimte Saat will schnell zum Licht und wird sonst schnell lang und dünn. Hohe Töpfe aus dünnem Kunststoff können mit der Schere verkleinert werden. Die Erde leicht andrücken.
Bei manchen Pflanzen braucht das Saatgut Helligkeit, um zu keimen. Basilikum- oder Levkojensamen etwa dürfen nicht mit Erde bedeckt werden, sie sind Lichtkeimer. Dunkelkeimer wie zum Beispiel Kürbis oder Rittersporn brauchen dagegen eine schützende Erdschicht. Hinweise auf der Samentüte beachten.
