Der Herbst ist die ideale Zeit, Frühjahrsblüher zu pflanzen. Tulpen und Narzissen, Traubenhyazinthen und Krokusse, aber auch Zierlauch, der ab Mai violette Blütenkugeln bildet, sollten nun in die Erde. Die meisten benötigen einen gut durchlässigen Boden.
Die Zwiebeln werden in der Regel mindestens doppelt so tief gesetzt, wie sie groß sind. Krokusse also nahe unter der Erdoberfläche, Tulpen rund zehn Zentimeter tief. Alles, was größer und höher wird, muss tiefer in den Erdboden, zum Beispiel der Zierlauch. Die Zwiebeln des Purpur-Kugellauchs etwa sollten 20 Zentimeter tief vergraben werden. Wer viele Zwiebeln pflanzt und ein natürlich wirkendes Bild im Frühjahrsbeet haben will, sollte die Zwiebeln in einen Eimer geben und gut mischen. Dann lose aufs Beet werfen und dort, wo sie landen, einbuddeln.
Gedüngt wird erst im Frühjahr, wenn das Laub der Blumen etwa zehn Zentimeter hoch ist.
Auch in Töpfe lassen sich Zwiebeln gut setzen. Um möglichst viel aus dem bisschen Platz zu machen, können sie in Lagen geschichtet werden. Auch hier ist die Größe zu beachten: Was am höchsten wird, muss zuunterst in den Topf, die niedrigsten ganz oben drauf. Die keimenden Pflanzen suchen sich dann selber den Weg nach oben.
