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Von Kalk bis SüdstadtIn diesen 11 Imbissen schmeckt der Döner in Köln besonders gut

Lesezeit 13 Minuten
Frau isst einen Döner

Damit der Döner schmeckt, müssen alle Zutaten stimmen: Fleisch, Brot, Salat und Soßen.

Dönerläden gibt es in Köln quasi wie Sand am Meer, die Qualität unterscheidet sich jedoch deutlich. Wo schmeckt der Döner in Köln am besten?

Duftendes Fleisch, knackiger Salat und dazu eine würzige Soße. Es geht doch nichts über einen guten Döner. Aber wo schmeckt er am besten? Köln scheint schon mal ein gutes Pflaster zu sein. Laut einer Umfrage des Lieferdienstes Lieferando kommt sogar der beste Döner Deutschlands aus Köln.

Doch welcher Imbiss bereitet die Teigtasche samt Inhalt wirklich lecker zu? Dazu hat nahezu jeder eine Meinung. Dabei werden einige Imbisse immer wieder genannt. In der Redaktion haben wir uns umgehört und uns auf die Suche nach dem allerleckersten Döner der Stadt gemacht. Eines ist sicher. Für den besten Dönergenuss muss man nicht weit fahren, in den meisten Veedeln findet sich mindestens ein Top-Imbiss. 

Wir haben elf besonders oft empfohlene Dönerläden in Köln getestet:

Ist ihr Lieblingsdönerladen nicht dabei? Dann schreiben Sie es uns gerne unter ksta-freizeit@kstamedien.de.

Alles zum Thema Orientalische Restaurants

Doy Doy Palast, Eigelstein

Der Name des türkischen Restaurants ist angemessen. Hier handelt es sich keinesfalls um einen schnöden Imbiss, sondern tatsächlich um eine Art Palast. Absolut einladend und eine sehr gute Wahl auf der Weidengasse, wo sich ein Dönerladen an den nächsten reiht. Man kann hier sehr guten Döner mit echtem Kalbfleisch – Huhn gibt es nicht – essen, aber wenn man Zeit hat, sollte man unbedingt auch eines der anderen angebotenen türkischen Gerichte bestellen. Hinter der Glastheke stapeln sich Fleisch- und Gemüsespieße, Lammkoteletts, für die türkischen Nachspeisen gibt es sogar eine eigene Vitrine. Alle Mitarbeiter sind äußerst freundlich, so dass man sich hier sehr wohlfühlt. Das wissen offenbar auch andere Menschen: Der Laden ist um die Mittagszeit gut gefüllt. Beim Döner-Sandwich kommt das Kalbfleisch im kross gebackenen ovalen Fladenbrot, Gemüse und Fleischanteil halten sich etwa die Waage. Hinein kommen die klassischen Sachen wie Salat, Zwiebeln, Möhrenstreifen und Tomaten. Bei den Saucen kann man wählen zwischen Joghurt, Cocktail und Scharf und einer Mischung aus Cocktail und Scharf. Das Sandwich kostet hier nur 6 Euro und gehört mit Sicherheit zu einem der besten in der Stadt. Absolut empfehlenswert. Wer kein Brot möchte, kann das Fleisch auch als Menü mit Salat und Reis bestellen. (twe)

Adresse: Weidengasse 71-73, 50668 Köln, 0221/27075744 | Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag und Sonntag von 10 Uhr bis 22 Uhr, Freitag und Samstag von 10 Uhr bis 4 Uhr

Döner Land, Eigelstein

„Veganer Döner?“ fragt der freundliche Mitarbeiter hinterm Tresen unvermittelt, sobald wir den Laden betreten. Ob wir einfach aussehen, wie Menschen, die kein Fleisch essen oder der vegane Döner tatsächlich der Verkaufskracher des Ladens ist – schwer zu sagen. Das Soja-Vleisch ist jedenfalls nur noch dünn um den Dönerstab gewickelt, die Nachfrage offensichtlich hoch. Kein Wunder: Der fleischlose Döner ist eine willkommene Abwechslung zur ewigen Falafel-Tasche im vegetarischen und veganen Schnellimbiss-Universum. Und er schmeckt täuschend echt. Der vegane Fleischersatz auf Sojabasis wird, wie beim „echten“ Döner auch, in dünnen Scheiben vom Spieß abgeschabt. Knusprig angebraten, innen schön weich. Serviert wird das Vleisch in krossem Brot, noch etwas warm und an sich schon ein Highlight. Die Portionen sind großzügig bemessen, für 7,50 Euro sollte man das auch erwarten dürfen: Das Brot prall gefüllt mit Salat, Krautsalat, Gurken, Tomaten, roten Zwiebeln und veganem Tzatziki. Ein guter Hauch Knoblauch bringt Schwung ins Ganze, insgesamt würden aber ein paar Gewürze mehr nicht schaden. Das scheint allerdings ein generelles Problem des Ladens zu sein, sagt zumindest die Fleisch-essende Begleitung. Denn bei Döner Land gibt es neben dem Vöner auch die klassischen Varianten mit Huhn- oder Kalbfleisch. Und auch sonst findet man auf der üppigen Speisekarte alles, was das Döner-Herz begehrt: einmal in der Variante mit Fleisch und einmal in vegan. So wird hier jeder fündig! (rel)

Adresse: Eigelstein 36, 50668 Köln, 0221/1301040 | Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag und Sonntag von 10.30 Uhr bis 0.00 Uhr, Freitag und Samstag von 10.30 Uhr bis 1.00 Uhr

Nimet Grill, Kalk

An dieser Stelle muss klar gesagt werden: Der Nimet Grill in Köln-Kalk ist eine absolute Institution, wenn es um Döner in Köln geht. Das Fleisch ist schlichtweg grandios, egal, ob man Hähnchen- oder Lammfleisch bestellt. Die Dönertasche wird ordentlich mit Salat gefüllt, mit dabei sind Kraut, Tomaten, Gurken, Eisbergsalat und nach Wunsch Zwiebeln. Mit der Soße wird nicht gespart, das Ganze füllt die selbstgebackene Brottasche, die einen knusprig-leckeren Biss hat. Je nach Tageszeit kommt es zwar durchaus zu längeren Wartezeiten, die sehr netten Mitarbeitenden machen das mit ihrer Freundlichkeit aber sofort wieder wett. Für den Genuss der Dönertasche nimmt man sowohl das Schlangestehen, als auch die 6,50 Euro gerne in Kauf. Ein weiterer Vorteil für alle Hungrigen: Nimet Grill in Kalk hat rund um die Uhr, also 24 Stunden am Tag geöffnet. Direkt neben dem Grill ist übrigens die eigene Backstube angesiedelt, mit verschiedenen Brotsorten und Backspezialitäten. (chy)

Adresse: Kalker Hauptstraße 82-84, 51103 Köln | Öffnungszeiten: 24 Stunden, rund um die Uhr, jeden Tag | Weitere Filiale: Nimet Grill, Bonner Str. 18, 50677 Köln, ebenfalls rund um die Uhr geöffnet

Düxer Grill, Deutz

Der Düxer Grill hat nicht nur Döner im Angebot, sondern auch Fleischspieße, Schawarma, Burger, Schnitzel, Pizza, Salate, Nudeln, Aufläufe, Falafel und Tagesgerichte. Hier findet man also auf jeden Fall für jeden etwas. Für den ganz großen Hunger empfehlen sich mit Käse überbackene Döner-Taschen oder der Döner-Maccheroni-Auflauf. Die klassische Döner-Tasche gibt es mit echtem Kalb- oder Hähnchenfleisch in selbst gebackenem Brot für 6,90 Euro. Bei den Saucen kann man zwischen den Geschmacksrichtungen Cocktail, Knoblauch, Joghurt und Scharf wählen. Gefüllt werden die Taschen hauptsächlich mit Fleisch, Salat und Gemüse spielen eher eine kleinere Rolle. Ein Döner mit allem erhält hier Zwiebel, Eisbergsalat mit Mais, Tomaten und Rotkohlstreifen. Wer mag, bekommt noch Schafskäse dazu. Das Kalbfleisch schmeckt weich, zart und genau richtig gewürzt. Fazit: Solider Imbiss mit viel Auswahl und einigen Spezialgerichten für Katertage. Innen und außen gibt es einige Tische, wenn in der Lanxess-Arena etwas los ist, ist der Laden allerdings ziemlich voll und man holt lieber etwas zum Mitnehmen. (twe)

Adresse: Graf-Geßler-Straße 2, 50679 Köln, 0221/89063799, Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Mittwoch von 18.15 Uhr bis 0.30 Uhr, Donnerstag von 19.45 Uhr bis 0.00 Uhr, Freitag und Samstag von 18.15 Uhr bis 1.45 Uhr, Sonntag von 18.15 Uhr bis 0.00 Uhr

Mevlana Restaurant, Mülheim

Die Keupstraße ist natürlich bekannt für ihre Imbisse, Restaurants und Dessertläden. Mittendrin liegt das Mevlana Restaurant mit seinem großen Ladenlokal. Schon beim Eintreten wird klar: Hier lebt man die türkische Küche. Neben dem von uns anvisierten Döner gibt es eine riesige Speisekarte mit traditionellen Gerichten, es riecht fantastisch nach Grillfleisch und Gewürzen und an der Theke wechselt man fließend vom Deutschen ins Türkische und wieder zurück. Den Döner nehmen wir trotz der gemütlichen Sitzmöglichkeiten mit nach Hause. Das Sandwichbrot ist lecker, aber ein bisschen weich, es hätte etwas länger getoastet werden dürfen. Der Salatbelag ist in Ordnung, Krautsalate bestimmen das Bild, dazu eine sehr große Tomatenscheibe, die ein wenig massiv daherkommt, am Ende aber doch schmeckt. Leider wurde ein bisschen zu wenig Soße aufgetan, dadurch wird das Dönersandwich etwas trockener, als es sein müsste. Das Fleisch schmeckt sehr lecker, ein rauchiger Grillgeschmack zieht sich durch, es ist saftig genug und würzig. Insgesamt für den – im Vergleich heutzutage beinahe günstigen – Preis von 5,50 Euro ein sehr leckerer Döner mit leichten Schwächen, die man mit dem Halbsatz: „Bitte ein bisschen mehr Soße“, schnell verbessern kann. (chy)

Adresse: Keupstraße 47-49, 51063 Köln, 0221 626559, Öffnungszeiten: Mo –So von 6 – 2 Uhr 

Tosuns Döner, Ehrenfeld

Zu Beginn gleich eine Enttäuschung (es bleibt aber die Einzige, versprochen): Den leckersten Döner von Ehrenfeld gibt es nur an einem einzigen Tag in der Woche, mittwochs in Atila Tosuns kleiner Markthalle in der Körnerstraße. Zwischen 11:30 und 17 Uhr, solange, bis der Spieß abgeschabt ist, wird hier Döner im Sandwich (5 Euro), Döner als Dürüm (6 Euro) und Döner in einer halb oder ganz vegetarischen Variante (6 Euro) serviert. Ein bisschen Zeit muss man aber mitbringen, denn Atila, wie ihn Stammkunden nennen dürfen, ist Metzger von Beruf und schabt den Spieß, wie er Fleisch vom Knochen löst – mit viel Ruhe und Wertschätzung für das Produkt. Sein Dönerfleisch besteht aus 10 Prozent Rind, 30 Prozent Lamm und 60 Prozent Kalb und schmeckt fein gewürzt. Die perfekt getoastete Fladenbrottasche enthält Salat, Gurke, Tomate und rote Zwiebeln und bleibt bis zum letzten Bissen knusprig. In der Veggie-Variante ersetzen kleine Zucchini-Puffer das Fleisch. Dazu gibt es Grillgemüse wie Auberginen, frittierte Kartoffelchips und Möhren und wer will, bekommt noch Salat. An die scharfe Sauce kann man sich heranwagen, sie ist herrlich fruchtig und brennt nicht alle Geschmacksnerven weg. Essen kann man den Döner im Laden an mehreren Tischen oder draußen auf der Straße. (jym)

Adresse: Körnerstr. 21, 50823 Köln | Öffnungszeiten Markthalle: Di – Sa, 10-18:30 Uhr, Döner nur Mi, 11.30 – 17 Uhr, an anderen Tagen Bistro mit warmen Mittagsgerichten

Oruç Kebap, Kwartier Latäng

„Das Original seit 1988“ lautet der Slogan von Oruç Kebap im Kwartier Latäng. An diesem selbstbewussten Motto ist eine ganze Menge dran, so viel kann man sagen. Denn der Döner bei Oruç unterscheidet sich tatsächlich von vielen herkömmlichen Fladenbrottaschen. Wer den Übergangsladen an der Kyffhäuserstraße betritt (der eigentliche Laden wird zurzeit renoviert), sieht gleich, auf was hier Wert gelegt wird: Das kleine Ladenlokal gleicht einer Backstube. Eine große Teigmaschine steht im Raum, überall befinden sich Backbleche mit frisch gebackenen Broten. Es duftet herrlich. Nicht weniger eindrucksvoll ist der Kalbfleisch-Spieß, der sich um seine eigene Achse dreht. Einen Dönerspieß dieser Größe sieht man wirklich nicht alle Tage. Garniert ist er mit mehreren Tomaten, die oben auf dem Fleisch thronen. Jede Schicht aus Gehacktem und Fleischstücken kann ausgemacht werden. Mindestens genauso gut schmeckt der Döner auch. Knusprig und sehr würzig fügt sich das Fleisch in die Brottasche. Bei „komplett“ gibt es neben dem Üblichen, wie Kopfsalat, Rotkohl und Zwiebeln, auch Peperoni, Zitronensaft und auf Wunsch eine scharfe Soße, welche eine ideale Ergänzung zum Zaziki darstellt. Mit 7 Euro gehört dieser Döner eher zu den teureren, aber es lohnt sich. Wer auf Döner steht, sollte das „Original seit 1988“ auf jeden Fall gekostet haben. (jpc)

Adresse: Heinsbergstraße 1, 50674 Köln | Öffnungszeiten: Mo - Do 11.30 – 0 Uhr, Fr + Sa 11.30 - 3 Uhr, So 11.30 - 22 Uhr

Sülzer Döner, Sülz

Erst Ökmen, dann Mardin und nun Sülzer Kebap. Das Ladenlokal auf der Sülzburgstraße 201 hat in den vergangenen Monaten gleich mehrfach den Namen gewechselt. Die Fußspuren, die die Betreiberfamilie des Ökmen Kebap hinterlassen hat, sind groß. Jahrelang stand das Lokal für frisch gebackene Brote, selbst geschichtetes Fleisch mit spezieller Würzung und galt damit als einer der besten Döner der Stadt, der beste im Veedel sowieso. Wie schlagen sich die Nachfolger? Das Lokal ist sehr sauber, zwei Spieße drehen sich und warten auf Kundschaft. Das Döner-Sandwich, Kostenpunkt 6 Euro, kommt in einem frisch gebacken aussehenden Brot daher. Auch, wenn es im Laden nicht nach Backstube aussieht und riecht und damit nicht ganz klar ist, ob das Brot selbstgemacht ist. Immerhin schmeckt es so. Der Kalbspieß sieht eher nach Hack- als nach selbst geschichtetem Fleisch aus, schmeckt dafür aber sehr würzig und kross. An Salat gibt es bei „komplett“ alles, was irgendwann schonmal in einem Döner gelandet ist: Mais, Rotkohl, Cocktailsoße. Aber auch Schafskäse, Zaziki und pikante Peperoni. Das macht aus dem Sülzer Kebap letztlich einen soliden, aber keinen außergewöhnlich guten Döner. (jpc)

Adresse: Sülzburgstraße 201, 50937 Köln, 0221/43069740 | Öffnungszeiten: Mo - Sa 11 bis 21 Uhr, So 12 - 21 Uhr

Severin's Kebap Haus, Südstadt

Seit 17 Jahren gibt es den kleinen Imbiss am hinteren Ende der Severinstraße. Sämtliche Behinderungen wegen Baustellen hat das Lokal im Gegensatz zu vielen gescheiterten Gastronomien und Geschäften überlebt. Besonders stolz ist man im Severin's Kebap Haus darauf, dass sie einer der wenigen übrig geblieben Döner-Restaurants in der Umgebung sind, die keiner Kette angehören. Man könnte zwar sagen, das Kebab-Haus ist ein wenig in die Jahre gekommen, aber die Stammkundschaft weiß, was sie hier bekommt: Zum fairen Preis von 6 Euro gibt es einen ehrlichen Döner, wahlweise mit Kalb oder Huhn. Das Hühnerfleisch ist geschichtet, saftig und pfeffrig gewürzt, aber nicht scharf. Das Kalb kommt grob gehackt am Spieß (70 Prozent Kalb, 30 Prozent Pute), „beste Qualität unterhalb 100 Prozent Kalbfleisch“, sagt der Mitarbeiter. Herausragend ist hier aber das selbstgebackene Brot. „Der Chef backt alles selbst“ – das riecht man beim Betreten des Ladens sofort. Die Auslage ist voll mit köstlichen süßen und salzigen Teigwaren. Zurück zum Döner: In fluffig frisches, warmes Brot kommt reichlich Fleisch, nach Belieben Kopfsalat, Tomate, Gurke, Zwiebel und leckerer Weißkrautsalat. Dazu gibt es drei Soßen, Scharf, Cocktail und Joghurt, perfekt bemessen, sodass nicht der ganze Döner wegschwimmt. Fazit: Ehrlicher Döner zu fairem Preis in bestem Brot. (rei)

Adresse: Severinstr. 160, 50678 Köln | Öffnungszeiten: Mo-Do 10-1 Uhr, Fr-Sa 10-3 Uhr

Mangal Döner, Lukas Podolski

Mittlerweile ist das Döner-Imperium von Lukas Podolski auf sechs Läden in Köln gewachsen, der siebte eröffnet bald am Heumarkt. Ausgedehnt hat sich das Franchiseunternehmen bis nach Bergisch Gladbach, Bergheim, Hürth, Euskirchen, Koblenz, Mönchengladbach, Remscheid, Wuppertal, Erkelenz, Bonn und Düsseldorf. Was ist dran am Geheimnis des Mangal-Döners? Im Rahmen dieses Tests, habe ich ihn zum ersten Mal probiert, am Chlodwigplatz. Mein Urteil: Das Fleisch, gehacktes Kalb am Spieß und geschichtetes Huhn, ist nicht besser als woanders, aber Mangal Döner by Poldi hat eben eine große Fangemeinde. Schmunzeln musste ich allerdings, als beide Kunden vor mir einen Lamm-Döner bestellten und die freundlichen Mitarbeiter ohne Zögern das Brot voller Kalbfleisch stopften. Ganz nach dem Motto: Kalb oder Lamm? Hauptsache Fleisch. Das Brot ist lecker und warm, wird für meinen Geschmack jedoch zu vollgestopft mit Fleisch und Soße, sodass alles raus quillt beim Reinbeißen. Doch die Hungrigen in der Schlange erklären mir umgehend: „Das muss so, junge Frau, hier wird man wenigstens satt“. Na gut. Für stolze 7,50 Euro gehe ich auch in Zukunft lieber in einen kleinen Laden um die Ecke, aber echte Poldi-Fans stehen hier wohl weiterhin Schlange für ihren Mangal-Döner. (rei)

Adresse: Bonner Str. 1, 50677 Köln | Öffnungszeiten: Mo-So 11-0 Uhr

All Mann's Döner, Zollstock

Anfang Dezember öffnete die kleine Dönerbude All Mann's am Höninger Weg ihre verglasten Pforten. Das Besondere: Neben Hähnchenfleisch kann man sich auch Steakfleisch servieren lassen. Das Fleisch – hauptsächlich Kalb und etwas Lamm – komme aus Essen und wird täglich frisch gewürzt, erfährt man vom Inhaber. Welche Gewürze genutzt werden, will er aber nicht verraten: „Geheimrezept“. Das Ergebnis schmeckt vielleicht nicht unbedingt nach Steak, aber lecker! Und eine gelungene Abwechslung ist der Döner bei All Manns auf jeden Fall. Neben dem besonderen Fleisch kommt auch frisches Gemüse in den Döner. Bei den Soßen hat man die Wahl zwischen Knoblauch-, Cocktail-, Scharf- und Joppiesoße. Mit 6,90 Euro zahlt man zwar einen stolzen Preis, dafür hat der Döner aber auch eine ordentliche Größe. Satt wird man auf jeden Fall. (fho)

Adresse: Höninger Weg 185, 50969 Köln | Öffnungszeiten: Mo – Sa 11 – 23 Uhr, So 11 – 22 Uhr

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