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Chefkoch des Ox & KleeDaniel Gottschlich plant neues Restaurant - „So etwas gibt es noch nicht“

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Daniel Gottschlich hält seit 2019 zwei Michelin-Sterne für das Ox & Klee.

Daniel Gottschlich hält seit 2019 zwei Michelin-Sterne für das Ox & Klee.

Ein klassisches Restaurant wird das neue Konzept in jedem Fall nicht. Stattdessen soll es den Gästen ein immersives Erlebnis bieten.

Seit 2016 ist das Restaurant Ox & Klee mit einem Stern des Guide Michelin ausgezeichnet, 2019 kam der zweite Stern dazu, der bei der großen Michelin-Gala am Dienstagabend in Frankfurt erneut bestätigt wurde. Inhaber und Küchenchef Daniel Gottschlich gehört schon lange zu den prominentesten Gesichtern der Kölner Gastronomie, zieht Publikum weit über die Kölner Stadtgrenzen an und ist durch seine Auftritte in TV-Shows mittlerweile auch einem Publikum jenseits der Gastronomie-Szene ein Begriff. Nun plant Gottschlich ein neues Restaurantkonzept, mit dem er 2028 an den Start gehen will. Viel will er noch nicht verraten. Auch, ob es in Köln entsteht, ist noch nicht klar, auf jeden Fall aber in Nordrhein-Westfalen.

Daniel Gottschlich will Gästen immersives Erlebnis bieten

Das Konzept soll unabhängig vom Ox & Klee als eigenständige internationale Marke aufgebaut werden. Heißt: Von Beginn an will das Team um Gottschlich mit Marketing-Maßnahmen potenzielle Gäste weltweit erreichen. Ein klassisches Restaurant wird das neue Konzept in jedem Fall nicht. Stattdessen soll es den Gästen ein immersives Erlebnis bieten, „das Kulinarik, Emotionen, Technologie und Inszenierung auf einzigartige Weise miteinander verbindet“. Gottschlich sagt: „So etwas gibt es bisher noch nicht.“

Dass Gottschlich auf Innovation setzt, zeigt er auch in seinem Zweisterne-Restaurant Ox & Klee. Auf Basis des „Experience Taste“-Menüs, bei dem Gottschlich in den vergangenen Jahren die sechs Geschmacksqualitäten süß, sauer, salzig, bitter, fettig und umami in den Vordergrund gerückt hatte, startete er vor gut einem Jahr das Konzept „The Art of Taste“. „Wir wollen zeigen, dass das, was wir hier machen, Kunst ist“, sagt Gottschlich.

Die sechs Appetizer werden im Ox & Klee in einer halb digitalisierten Box serviert.

Die sechs Appetizer werden im Ox & Klee in einer halb digitalisierten Box serviert.

Jeder Gang beinhaltet eine künstlerische Komponente. Mit einem Schlüssel schließt der Gast zu Beginn eine eigens entwickelte und halb digitalisierte Box auf, in der sich sechs Appetizer befinden. Bei einem anderen Gang sind sechs verschiedenfarbige Buttersorten auf einer Farbpalette angeordnet, auch eine Hommage an Salvador Dalis Traumlandschaften ist Teil des Menüs. „Wir wollen nicht zurückhaltend, sondern laut sein“, sagt Gottschlich, der 2023 als erster Koch ein Kurzzeitstipendium an der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom bekam, einer mehr als 120 Jahre alten Kunstakademie.

Die Kunst spiegelt sich im Ox & Klee in jedem Gang wider.

Die Kunst spiegelt sich im Ox & Klee in jedem Gang wider.

Gegen einen Aufpreis wird der Gast mittlerweile sogar in die Küche geführt und kann dort einen Gang zu sich nehmen. Am Ende des Menüs geht es ein Stockwerk tiefer in die im vergangenen Jahr eröffnete Bar „5th Element“, in der jeder Drink an eines der fünf Elemente angelehnt ist.