Rafet Aydogdu eröffnet „Crop Coffee“ an zwei prominenten Standorten in Köln. Zum Start gibt es für die ersten Gäste kostenlose Getränke.
Gratis-Aktion zum Auftakt„Kaffeesaurus“-Betreiber eröffnet zwei neue Standorte – Gratis-Aktion zum Auftakt
Der Kopf hinter dem „Kaffeesaurus“, Rafet Aydogdu, expandiert mit seinem neuen Konzept „Crop Coffee“ an zwei prominenten Adressen in der Kölner Innenstadt. Zum offiziellen Start gibt es eine besondere Geste für die Kundschaft.
Der Kölner Gastronom eröffnet die neuen Cafés in der Apostelnstraße und in der Ehrenstraße. Beide Standorte sind bereits für Besucher geöffnet, die offizielle Einweihung folgt am Samstag, 4. Juli. Zur Eröffnung werden die ersten 100 Getränke kostenlos ausgegeben.
„Crop Coffee“ mit hauseigener Backstube
Die Anregung für das neue Konzept holte sich Aydogdu auf einer Reise. „Ich war mit meiner Familie in Kopenhagen. Die Cafés und Bäckereien haben uns so inspiriert, dass wir Lust hatten auf neue Konzepte“, erläutert er.

Leckeres Gebäck und ein Cappuccino mit hübscher Latte Art bei „Crop Coffee“.
Copyright: Lia Gasch
Anders als im „Kaffeesaurus“, das für Speisen wie Eggs Benedict oder Avocado-Toast bekannt ist, gibt es bei „Crop Coffee“ keine Küche und keine Bedienung am Tisch. Das Konzept orientiert sich stattdessen an Vorbildern aus Kopenhagen und konzentriert sich auf eine hauseigene Bäckerei. Diese ist in der Apostelnstraße angesiedelt und beliefert beide Filialen täglich mit frischen Backwaren.
Besondere Kreationen bei „Crop Coffee“
Das Team legt den Fokus auf besondere Kreationen. Plundergebäck wird beispielsweise mit Cremes aus Limette und Basilikum oder Rhabarber und Erdbeere für 4,50 Euro verfeinert. Die Focaccia-Brote aus eigenem Sauerteig sind unter anderem mit Walnuss und Brie oder mit Kimchi für etwa 7 Euro zu haben.
Die Qualität des Kaffees ist dieselbe, die Gäste aus dem „Kaffeesaurus“ gewohnt sind. „Wir legen Wert auf gute Qualität und geschulte Baristi“, sagt Aydogdu. Es werden hell geröstete Single-Origin-Sorten verwendet. Ein Cappuccino ist für 3,90 Euro erhältlich.
„Crop Coffee“ zieht in ehemalige „Borgards“-Räume
Der größere der beiden Standorte in der Apostelnstraße dürfte vielen Kölnern bekannt sein. 28 Jahre lang befand sich dort der Herrenausstatter „Borgards“, der durch Kunden wie Guido Cantz zu einer lokalen Institution wurde. Der Inhaber gab das Geschäft Anfang 2025 auf und ging in den Ruhestand.
Für die Innenausstattung der Cafés war Mitgründerin Sati Aydogdu verantwortlich. Das Ergebnis ist nach dänischem Vorbild minimalistisch und dennoch behaglich, geprägt durch viel Holz und einen Tresen aus Klinkersteinen aus dem Ruhrgebiet.
Zweiter Standort war eine spontane Entscheidung
Dass zwei Filialen gleichzeitig eröffnet werden, war ursprünglich nicht beabsichtigt. „Wir waren erst an dem Objekt an der Ehrenstraße dran“, erzählt Aydogdu. „Als Kölner weiß ich, wie wichtig die Ehrenstraße für neue Food-Konzepte ist. Deshalb wollten wir dort auch vertreten sein.“ Nachdem er zuerst eine Absage bekommen und die Alternative in der Apostelnstraße gefunden hatte, wurde die Ladenfläche auf der Kölner Trendmeile überraschend doch noch verfügbar. Aydogdus Reaktion: „Warum nicht? Wir machen einfach beide auf.“
