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WeihnachtsgeschenkeSind Kinder zu jung für ein Smartphone?

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Ab wann sind Kinder soweit, dass sie mit einem Smartphone umgehen können, ohne, dass es sie überfordert?

Für ein aktuelles Edelgerät wie das neue iPhone 5S oder das Samsung Galaxy S4 muss man 500 bis 700 Euro ausgeben. Dank des mobilen Betriebssystems Android finden sich auf dem Markt jedoch auch wesentlich günstigere Modelle, die auch gehobenen Ansprüchen genügen. Wer auf ein teures Retina-Display und superhochauflösende Kameras verzichten kann, wird auch schon zu Preisen von rund 200 Euro fündig.

Dass es auch zum kleinen Preis optisch edel sein kann, beweist das Optimus L7 II. Das Design ähnelt dem deutlich teureren großen Bruder Optimus G, die Verarbeitung ist ebenfalls solide. Als Clou leuchtet der Home-Button in verschiedenen Farben. In Kauf nehmen muss man dafür ein Display mit geringer Auflösung sowie wenig Arbeits- und RAM-Speicher. Letzterer lässt sich immerhin mit einer SD-Speicherkarte für kleines Geld erweitern, um genug Platz für eigene Dateien zu haben.

Technische Ausstattung: Dualcore mit 1,0 GHz, 768 MB Arbeitsspeicher, 4,3 Zoll-Display mit 480 x 800 Pixeln, 4 GB Speicher (erweiterbar) – 189 Euro

Mit dem HTC One und der Benutzeroberfläche Sense feiert der Hersteller große Erfolge. Die durchdachte Android-Variante sowie der integrierte Nachrichtenticker Blinkfeed sind die Highlights des sonst eher unspektakulären Desire 500. Das Gehäuse ist aus einem einzigen Polycarbonat-Block gefertigt und wirkt entsprechend ziemlich robust. Die Acht-Megapixel-Kamera, der schnelle Prozessor und die Erweiterbarkeit des Datenspeichers sind weitere Pluspunkte dieses Smartphones.

Technische Ausstattung: Quadcore mit 1,2 GHz, 1 GB Arbeitsspeicher, 4,3 Zoll-Display mit 480 x 800 Pixeln, 4 GB (erweiterbar) – Preis: ca. 200 Euro

Trotz des kleinen Preises hat das SPX-24.HD einige Alleinstellungsmerkmale. So kann es zwei Sim-Karten aufnehmen, was praktisch ist, wenn man es sowohl beruflich als auch privat nutzen will. Das Display ist groß und überzeugt mit einer hohen Auflösung, auch die Kamera ist herausragend. Der 3-D-Grafikbeschleuniger kommt besonders Spielern zugute. Als Statussymbol taugt das in Sachen Design eher unscheinbare und nur im Online-Handel erhältliche Modell allerdings weniger.

Technische Ausstattung: Quadcore mit 1,2 GHz, 1 GB Arbeitsspeicher, 5 Zoll-Display mit 1280 x 720 Pixeln, 3 GB (erweiterbar) – Preis: ca. 249 Euro

Den Erfolg des Tablets Nexus 7 wiederholt Google nun auch auf dem Handy-markt. Die 8-GB-Variante für rund 200 Euro ist bereits weitgehend vergriffen, mit 16 GB ist das Nexus 4 aber noch zu haben. Ein hochauflösender Bildschirm und eine hohe Rechenleistung lassen kaum Wünsche offen. Nachteile: Der Akku lässt sich nicht wechseln und der Speicher nicht erweitern. Dafür kann man sich darauf verlassen, dass der Android-Hersteller für die neuesten Updates sorgt.

Technische Ausstattung: Quadcore mit 1,5 GHz, 2 GB Arbeitsspeicher, 4,7 Zoll-Display mit 1280 x 768 Pixeln, 16 GB – Preis: ca. 280 Euro

Wer vor der Komplexität moderner Smartphones zurückschreckt, findet im Z3 eine Alternative. Das kompakte Dual-Sim-Gerät setzt auf einfache Bedienung und bietet vier vorkonfigurierte Profile für unterschiedliche Nutzertypen – vom Jugendlichen bis zum Senior. Trotzdem kann das Z3 alles, was man von einem Smartphone erwartet. Mit auswechselbare Abdeckungen kann man dem Ganzen eine persönliche Note geben. Ein Wunderwerk bekommt man für unter 100 Euro nicht. Technische Ausstattung: Dualcore mit 1 GHz, 512 MB Arbeitsspeicher, 3,5 Zoll-Display mit 320 x 480 Pixeln, 4 GB (erweiterbar) – Preis: ca. 97 Euro

Das charakteristische Razr-Design sucht man beim Moto G vergeblich. Auf einen brillanten Bildschirm und eine überdurchschnittliche Rechenleistung muss man aber nicht verzichten. Zudem ist das Modell mit einem praktischen Spritzwasserschutz ausgestattet. Für das Frühjahr 2014 verspricht der Hersteller ein kostenloses Update auf das neueste Android 4.4 Kitkat. Der Speicher ist nicht erweiterbar, was die geringfügig teurere 16 GB-Variante zur ersten Wahl macht.

Technische Ausstattung: Quadcore mit 1,2 GHz, 1 GB Arbeitsspeicher, 4,5 Zoll-Display mit 1280 x 720 Pixeln – Preis: 170 (8 GB) und 199 Euro (16 GB)

Zwei statt vier Prozessorkerne reichen meist aus, um die Aufgaben eines modernen Smartphones in akzeptablem Tempo zu meistern. Verzichten muss man meist auch auf einen HDMI-Anschluss zur direkten Verbindung mit einem Fernseher – bei einem mobilen Telefon ist das sicher verschmerzbar. Auch der neue Mobilfunkstandard LTE wird von den meisten günstigen Geräten nicht unterstützt. Mager fällt oft der Speicher für Fotos, Musik und eigene Daten aus. Dabei sollte man bedenken, dass auch das Betriebssystem Platz beansprucht, von acht Gigabyte bleiben also in der Regel nur etwas mehr als fünf Gigabyte übrig. Ein nicht erweiterbarer Speicher ist also ein echtes Manko, auch wenn man zur Not auf kostenlose Online-Speicher wie Google Drive ausweichen kann.