Das hat es in der langen Geschichte des Köln-Marathon noch nicht gegeben: Acht Monate vor dem Start der 28. Auflage am Sonntag, 4. Oktober, sind alle 19.000 Startplätze für die Halbdistanz (21,1 Kilometer) bereits ausgebucht. Für den Marathon sind noch genügend Startplätze vorhanden.
Aus diesem Grund haben sich die Veranstalter entschlossen, eine Startplatzbörse einzurichten, die bis zum 31. August geöffnet ist. Damit sollen sowohl die Ausfallquote gesenkt und der Startnummern-Handel im Internet eingeschränkt werden. Das hat in der Vergangenheit immer wieder zu Verärgerung geführt, weil es zu falschen Ergebnissen in den Altersklassen führt, wenn Läuferinnen und Läufer unter einem fremden Namen und einem falschen Geburtsjahr starten.
Wer seinen Startplatz zurückgeben möchte, kann ihn ab sofort in der Börse anbieten. Das Angebot ist für alle öffentlich sichtbar. Wer schon einen Interessenten hat, an den er den Platz übertragen will, sollte sich mit ihm abstimmen, wann genau er den Startplatz freigeben will.
Das Startgeld wird erst erstattet, wenn sich ein Käufer gefunden hat. Er muss die Startgebühr (95 Euro) und Aufschlag von 25 Euro für die Ummeldungen bezahlen. Gebuchte Zusatzleistungen wie T-Shirts können nicht erstattet und vom Erstkäufer in Anspruch genommen werden. (pb)