Tim Lemperle kehrt nach Köln zurück – zumindest für einen Tag. Das Amtsgericht verhandelt im September den Angriff auf den damaligen FC-Stürmer.
Angriff auf Ex-FC-ProfiGericht legt Verhandlungstermin fest – Tim Lemperle muss erscheinen

Der damalige FC-Stürmer Tim Lemperle trug nach dem Angriff im Mai 2025 eine Maske zum Schutz seines lädierten Gesichts.
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Das Amtsgericht Köln hat einen Termin für die Hauptverhandlung im Fall Tim Lemperle angesetzt. Wie das Gericht auf Anfrage dieser Zeitung mitteilte, wird der Angriff auf den damaligen Stürmer des 1. FC Köln am 3. September ab 9.30 Uhr verhandelt. Als Zeuge ist Lemperle verpflichtet, persönlich vor Gericht zu erscheinen.
Die Verhandlung ist erforderlich, weil der mutmaßliche Täter Einspruch gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Köln eingelegt hat. Wie berichtet, soll der vermutliche Angreifer wegen des Vorwurfs der Körperverletzung eine Geldstrafe in Höhe von 4500 Euro zahlen. Dem Mann wird vorgeworfen, Lemperle im Mai 2025 vor dem Partyschiff „Rhein Roxy“ körperlich attackiert zu haben.
Lemperle selbst hat seinen Strafantrag zurückgezogen
Bei dem Angriff am Rodenkirchener Rheinufer brach sich der ehemalige FC-Profi die Nase und erlitt eine Gehirnerschütterung. Lemperle befand sich nach dem Besuch einer „Daydrinking“-Veranstaltung in stark alkoholisiertem Zustand. Der Vorfall geschah eine Woche vor dem Aufstiegsfinale gegen Kaiserslautern, an dem Lemperle nur dank einer Gesichtsmaske mitwirken konnte.
Der heutige Spieler der TSG Hoffenheim hat offenbar kein Interesse an einem Auftritt im Gerichtssaal. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat der 24-Jährige seinen Strafantrag in der Zwischenzeit zurückgezogen. Kurz nach der Attacke hatte sich Lemperle öffentlich für den Vorfall entschuldigt und sein Verhalten als „unprofessionell“ bezeichnet.