Köln – Rund 1,09 Millionen Menschen lebten im Dezember 2018 in Köln. Damit ist die Bevölkerungszahl im Vergleich zum Vorjahr zum fünften Mal in Folge gewachsen – um rund 5.200, wie das Amt für Stadtentwicklung und Statistik am Donnerstag mitgeteilt hat.
Während sich 2017 Zuzüge und Fortzüge noch die Waage gehalten hatten, war das Ergebnis im vergangenen Jahr deutlich positiv: 59.805 Zuzügen (rund 2000 mehr als 2017) stehen 56288 Fortzüge (rund 900 weniger als 2017) gegenüber – ein Plus von 3.517 Menschen, was zwei Dritteln des Bevölkerungswachstums entspricht.
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Auffällig ist, dass zunehmend Familien aus der Stadt ins Umland abwandern: 4112 Menschen verlor Köln an die Region. Mehr als kompensiert wird der Wert durch die Zuwanderung aus dem Ausland. Rund 5400 Menschen betrug der Überschuss bei internationalen Zu- und Wegzügen. Auch gegenüber dem übrigen NRW und dem übrigen Bundesgebiet fiel die Kölner Wanderungsbilanz deutlich positiv aus.
Ebenfalls auf hohem Niveau blieb 2018 die Zahl der Geburten. 11.582 in Köln angemeldete Babys bedeuten gegenüber den Vorjahren (2016: 11.810, 2017: 11.784) einen minimalen Rückgang. 9976 Kölner starben im vergangenen Jahr, der Geburtenüberschuss betrug somit 1606 Personen. (red)

