„Kannibalisierung“ der Kulturtreibenden in der Stadt Köln darf nicht geschehen. Schauen wir uns an, wer die Besitzer sind der ehemals kommunalen Landesentwicklungsgesellschaft, heute REG - Reichenentwicklungsgesellschaft: es sind die Blackrock-Multimillionäre, die bereits schon steinreich, auf dem Rücken der Kölner Südstadt-Kultur einen Verdrängungsprozess für die üppigere Dividende ihrer Aktionäre üben wollen. Ich bin froh, dass es ein Umschwenken in der Stadt gibt. Weiter so ! Das macht mir Mut. Herr Keller sollte wissen, dass seine Interessen auch die Interessen der Kat18 Gewerbetreibenden sind, denn auch er ist Gentrifizierungsopfer, vertrieben aus der Kleingedankstraße in der Südstadt.
Im Stadtteil Kalk ist übrigens noch Platz in der Halle 75 !!! Die Kat 18 ist schon seit den 80er- Jahren ein Vorbild für das, was man sich für das künftige Zusammenleben in der Stadt Köln wünscht: Nachhaltig, verkehrsarm, integrativ, Wohnen und Leben an einem Platz.
CHRISTIANE NIESEL KALK
