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CDU hält Straßenumbau für überflüssig

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Rodenkirchen – Der CDU Ortsverband mit seinem Vorsitzenden Heribert Hirte spricht sich gegen die Umbaupläne der Sürther Straße zwischen Friedhof und Bezirkssportanlage aus, die das Rodenkirchener Stadtteilparlament Anfang Juli beschlossen hat. „Die aktuellen Planungen gehen von Kosten in Höhe von 2,1 Millionen aus“, erklärt der Ortsverbandsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Heribert Hirte. „Sollten sich die Anlieger und vor allem die Diakonie tatsächlich mit 90 Prozent an diesen Baukosten beteiligen müssen, wäre das eine unzumutbare Belastung für den Sozialbetrieb“, betont er in einer öffentlichen Mitteilung.

Blieben die Kosten demgegenüber bei der Stadt hängen, führe dies zu einer unnötigen Belastung für den Stadtsäckel. Die Umbauten seien nicht notwendig, findet der Vorstand des CDU Ortsverbandes. Die Straße sei in einem guten Zustand mit ausreichenden Fahrrad- und Fußwegen. Der Verkehr fließe gut, auch in das Neubaugebiet Sürther Feld. Letztlich seien durch die Umbauten auch monatelange Beeinträchtigungen zu erwarten. Nach langem Hin und Her und einem Rechtsstreit zwischen dem Rat und der Bezirksvertretung Rodenkirchen billigten die Stadtteilpolitiker die Umbaupläne mit einer großen Mehrheit. Die sehr breite Fahrbahn, auf der fast 10 000 Pkw am Tag unterwegs sind, soll demnach schmaler werden und Schutzstreifen für Radfahrer sowie Parkbuchten erhalten. Zudem sollen Allee-Bäume gepflanzt werden. Die Bürgersteige sollen durchgehend 2,50 Meter breit werden.

Statt Ampeln sollen zwei Kreisverkehre für Sicherheit an den Einmündungen zur Eygelshovener Straße und Martinstraße sorgen. SPD und Grüne hatten jeweils Änderungsvorschläge eingebracht, die ebenfalls angenommen wurden. Sie forderten unter anderem eine Verlängerung der Baumallee, auch eine Ladestation für Elektroautos auf der Höhe des Friedhofs.

Die Diakonie Michaelshoven ist der größte Anlieger der Sürther Straße; derzeit baut das Sozialunternehmen dort drei neue Gebäudekomplexe. Grundsätzlich begrüße die Diakonie die Umbaupläne, erwarte allerdings konkrete und akzeptable Aussagen über die Höhe der Kostenbeteiligung, wie der kaufmännische Vorstand, Uwe Ufer, vor kurzem betonte. Vorher sei die Diakonie nicht zu Grundstücksverkäufen bereit, auf die die Stadt Köln angewiesen ist, um vor allem die Kreisverkehre bauen zu können.

Heribert Hirte

CDU Ortsverband