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Corona in KölnWohnungslose leiden besonders unter der Pandemie

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Wohnungslose in Köln (Archivbild)

Köln – Der Mobile Medizinische Dienst (MMD) des städtischen Gesundheitsamts, der Wohnungslosen seit mehr als 25 Jahren eine medizinische Grundversorgung anbietet, hat im vergangenen Jahr insgesamt 1376 Menschen behandelt beziehungsweise betreut – davon 1162 (84,5 Prozent) Männer und 214 (15,5 Prozent) Frauen. Das Durchschnittsalter lag bei den Frauen bei 42,7 Jahren und bei den Männern bei 44,9 Jahren. Während bis zum 40. Lebensjahr der prozentuale Anteil der Frauen höher ist, steigt im höheren Alter der Anteil der Männer prozentual deutlich an. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht „Medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen in Köln“ für 2020 hervor.

Unter den seit März 2020 bestehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund der Corona-Pandemie leiden demnach vor allem die Wohnungslosen. Für sie seien wichtige Einkommensquellen wie Betteln, das Sammeln von Pfandflaschen und das Musikspielen entfallen. Außerdem sei der Zugang zu Hilfsangeboten stark erschwert worden, da diese zeitweise geschlossen wurden, so die Stadt. (red)