„Das Große Wappen von Köln“Kanuten feiern großes Jubiläum auf dem Rhein

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 „Das Große Wappen von Köln“: Das Kanu-Traditionsrennen wird auf dem Rhein ausgetragen.

Köln – Ein Verein, zwei Jubiläen: Zum 100-jährigen Bestehen der Kanu-Sportfreunde Köln (KSK) trafen sich am Wochenende mehr als 200 Mitglieder und Freunde der Kölner Kanufamilie, um den runden Geburtstag ihres Sportvereins und zugleich das 50. Rhein Kanu-Abfahrtsrennen, „Das Große Wappen von Köln“, zu feiern.

Clubhaus befindet sich noch im Rohbau

Treffpunkt der Jubiläumsparty war das noch nicht komplett fertiggestellte Vereinsclubhaus im Widerlager am Ende der Deutzer Brücke in Deutz. „Wir befinden uns noch im Rohbau“, sagte Vereinsvorsitzender Jelle Verhoef bei seiner Begrüßung. Er hoffe aber, dass die kompletten Umbauarbeiten im nächsten Frühjahr abgeschlossen seien.

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 „Das Große Wappen von Köln“: Das Kanu-Traditionsrennen wird auf dem Rhein ausgetragen.

2011 mussten die Kanuten ihr Bootshaus, mit Boots- und Trainingshalle, Sauna, sanitären Anlagen und einem kleinen Clubraum wegen anstehender Sanierungsarbeiten an der Deutzer Brücke verlassen. Der Verein richtete daraufhin ein Notquartier im hinteren Teil der Brücke ein. Die sanitären Anlagen fanden in Containern neben der Brücke Platz.

Nach den Arbeiten, die ursprünglich für zwei Jahre anberaumt waren, sollte der Sportverein in das dann umgebaute Bootshaus zurückkehren. Durch Verzögerungen bei den Sanierungsarbeiten an der Brücke gerieten auch die Planungen des Vereins ins Stocken. Dennoch lobte Verhoef in seiner Rede die zuletzt „hervorragende Zusammenarbeit mit dem Brückenamt“.

Bürgermeister Ralph Elster unter den Gratulanten

Gratulanten, darunter Kölns Bürgermeister Ralph Elster (CDU) sowie der Präsident des Deutschen Kanuverbandes, Jens Perlwitz, überbrachten Glückwünsche. Elster betonte, dass der Traditionsverein mit seinen insgesamt 160 Mitgliedern, von denen 60 Sportler aktiv den Wildwasser-Rennsport betreiben, zum guten Ruf Kölns als Sportstadt beitrage.

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Mit einer Vielzahl von internationalen und nationalen Titeln zählten die Kölner Kanuten heute zu den renommiertesten Wildwasser-Rennsport-Vereinen. Perlwitz wies auf den gesellschaftlichen Wandel auch in den Sportvereinen hin, dem sich die Vereine täglich stellen müssten. Er sei glücklich darüber, dass dies dem KSK und all seinen Mitgliedern „hervorragend“ gelungen sei.

„Das Große Wappen von Köln“ zum 50. Mal ausgetragen

Unter dem Jubel zahlreicher Kanusport-Fans veranstaltete der Verein am Wochenende zum 50. Mal die Traditionsregatta „Das Große Wappen von Köln“. Das Kanu-Abfahrtsrennen auf dem Rhein zwischen Deutzer Hafen und Deutzer Brücke bestand aus einem Sprint-, Classic- und Großcanadierrennen. Bei letzterem lieferten sich Mannschaften der ortsansässigen Vereine, darunter die Fidelen Kaufleute, die IG Deutzer Dienstagszug und der Deutzer Kleingärtnerverein, packende Wettkämpfe.

Entstanden ist der jetzige Verein aus der Fusion der beiden Kanu-Clubs KCK Kölner Club für Kajaksport, gegründet 1922, und KSK Kanu-Sportfreunde Köln, gegründet 1955. Aus dem Zusammenschluss entstand 1974 eine neue Gemeinschaft unter dem Vereinsnamen Kanu-Sportfreunde Köln, Kölner Club für Kajaksport e.V. 1955/22. Für die Zukunft sei der Sportclub gut aufgestellt, ist sich KSK-Vorsitzender Verhoef sicher. Das neue Bootshaus gehe seiner Vollendung entgegen und auch mit seinen jungen Nachwuchssportlern werde der Kölner Kanu-Club weiterhin erfolgreich sein.

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