Weiler/Volkhoven„Wenn sich de Familich triff“, singen die Bläck Fööss. Und auch beim Veedelszoch in Weiler/Volkhoven/Heimersdorf, der sich mit rund 700 Teilnehmern vom Aufstellungsort in Weiler, über Volkhoven bis zur Auflösung am Stallagsweg in Heimersdorf durch den Kölner Norden schlängelte, spielten einige „Familijen“ in diesem Jahr eine besondere Rolle. Denn neben dem „Familienclan“ um Wolfgang Knaup (46. Teilnahme) und der „Jecken Familich un Fründe“, die zum fünften Mal dabei waren, marschierte auch die „KG Löstije Familije vun 1990“ im Zoch mit. Vor 30 Jahren von Norbert Pallmann gegründet, nimmt die „Familije KG“ seitdem in ihren bunten, selbstgenähten Kostümen, ununterbrochen am Fastelovendsumzug durch die nördlichen Stadtteile teil. „Anfangs waren wir mit rund 60 Leuten im Zug unterwegs“, erinnert sich Pallmann. Heute seien es mit Enkelkindern nur noch 30. Drei Musikzüge, darunter das Eifeler Jugendblasorchester Rescheid, begleiteten die insgesamt 27 kleineren und größeren Gruppen entlang des etwa 6,2 Kilometer langen Zugweges, der nach dem Kölner Rosenmontagszug (knapp 7,5 Kilometer Weglänge), der zweitlängste Kölns ist. Neben zahlreichen traditionellen Gruppen, wie den „Löstigen Schötzen“ und den „Fründen vom Taborplatz“, freute sich Zugleiter Martin Lierenfeld von der KG Köln-Nord über neue Teilnehmer. Zum ersten Mal sei das Heimersdorfer Jugendzentrum Magnet dabei. Auch die „Schabrackenschakale“ und die Katholische Frauengemeinschaft um Anke Lefeber gingen zum ersten Mal mit. (meu)

Stimmung in Rut-Wieß
Copyright: Roland Meurer