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„Alte-Welt-Charme“Roman begleitet Protagonistin auf Abenteuerreise von Köln nach England

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Cover von Elisabeth Beers Roman „Die Bücherjägerin“.

Cover von Elisabeth Beers Roman „Die Bücherjägerin“.

Der Roman „Die Bücherjägerin“, der im DuMont-Buchverlag erscheint, beginnt in einer Villa in Marienburg.

Eine junge Frau reist auf der Suche nach einer alten römischen Straßenkarte in die Provence, die Champagne, nach London und Essex. Ihre Abenteuerreise beginnt aber in einer Villa in Köln-Marienburg. „Köln passte einfach perfekt zur Geschichte, weil sie so einen ‚alte-Welt-Charme‘ haben sollte“, erklärt Elisabeth Beer. Der Name ist ein Pseudonym, die Autorin möchte ihren richtigen Namen nicht nennen. „Die Bücherjägerin“ ist der erste Roman, den sie als Elisabeth Beer veröffentlicht, zuvor hat die Autorin schon „Das Haus der Libellen“ unter dem Pseudonym Emma Behrens herausgebracht.

Neuer Roman begleitet Protagonistin von Köln über Frankreich nach England

Der neue Roman „Die Bücherjägerin“, der am 15. August im DuMont-Buchverlag erscheint, begleitet die Bücherjägerin, Kartensammlerin und Restauratorin Sarah, die seit dem Tod ihrer Tante Amalia zurückgezogen in deren Marienburger Villa wohnt. Ihre einzige Gesellschaft sind zwei Schildkröten – und ihre Bücher. Das ändert sich, als der junge Londoner Bibliothekar Benjamin plötzlich vor ihrer Tür steht. Er bittet sie, mit ihm nach einer alten römischen Straßenkarte zu suchen, den Auftrag hatte Amalia noch vor ihrem Tod angenommen. Nach kurzem Zögern willigt Sarah ein und begleitet Benjamin auf einer Reise durch Frankreich bis nach England.

Cover von Elisabeth Beers Roman „Die Bücherjägerin“.

Cover von Elisabeth Beers Roman „Die Bücherjägerin“.

Der Roman ist etwas für jede Person, die Lust hat, sich mit auf eine Reise nehmen zu lassen und etwas zu entdecken
Elisabeth Beer

„Der Roman ist etwas für jede Person, die Lust hat, sich mit auf eine Reise nehmen zu lassen und etwas zu entdecken“, sagt Beer. Entstanden sei der Roman noch teils während der Corona-Pandemie, entsprechend seien auch traurigere Themen ein Teil der Geschichte. Das Buch sei trotzdem tröstend und mit viel Humor unterlegt, meint die Autorin. Außerdem spielen Tiere, nicht nur die beiden Schildkröten, immer wieder eine Rolle. „Tiere liegen mir sehr am Herzen.“

Außerdem spielen laut Beer starke Freundschaften zwischen Frauen eine große Rolle. Sie störe an anderen Romanen häufig, dass es grundlose Rivalitäten zwischen weiblichen Charakteren gebe. Ihre Protagonistin habe zwar auch Reibungspunkte mit anderen Frauen, aber ihr sei es beim Schreiben besonders wichtig gewesen, dass es eben nicht diese grundsätzlichen Rivalitäten gebe.

Beer ist selbst in einem Dorf in der Eifel aufgewachsen, nicht weit von Köln. „ich habe mich schon öfter nach Marienburg verlaufen, wenn ich mal wieder desorientiert durch die Gegend gelaufen bin“, erzählt die Autorin. Die Gegend sei ihr vertraut und in sehr guter Erinnerung geblieben, deshalb habe sie sie als Ausgangspunkt für ihre Geschichte gewählt. Marienburg habe einfach zu ihrer Protagonistin gepasst: „Das war mir von Anfang an klar.“

Auch für einen zweiten Teil hat Beer schon zahlreiche Ideen, davon sei aber noch nichts spruchreif. Ob Sarahs Reise also noch weitergeht, bleibt erstmal unklar.


„Die Bücherjägerin“, 432 Seiten gebunden mit Schutzumschlag, erscheint am 15. August 2023 im DuMont Buchverlag. 23 Euro, E-Book 5,99 Euro, digitales Hörbuch 9,99 Euro.