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Aus für Heimat der KultserieProduktionsstandort der „Lindenstraße“ in Köln soll verkauft werden

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Die Schauspielerin Marie-Luise Marjan steht in der Studiokulisse der ARD-Kultserie „Lindenstraße“. (Archivfoto von 2020)

Die Schauspielerin Marie-Luise Marjan steht in der Studiokulisse der ARD-Kultserie „Lindenstraße“. (Archivfoto von 2020)

Viele Jahre lang wurde auf dem Gelände im Kölner Norden die Kultserie gedreht. Heute lohnt sich der Betrieb der riesigen Fläche nicht mehr.

Der WDR will seinen Produktionsstandort in Köln-Bocklemünd verkaufen. Angesichts schlanker und digitaler Produktionsprozesse seien die Flächen nicht mehr ausgelastet, teilte der Westdeutsche Rundfunk (WDR) mit.

Der Standort war unter anderem Heimat der früheren ARD-Serie „Lindenstraße“. Fast 35 Jahre lang wurden die Nachbarschaftsgeschichten um Mutter Beimer & Co. dort produziert - obwohl die Kultserie in München spielte. Nach dem Aus der „Lindenstraße“ 2020 wurden die Kulissen in Bocklemünd abgebaut.

„Lindenstraßen“-Heimat in Bocklemünd: Erhalt des Standorts unwirtschaftlich

Die Verkaufspläne für das riesige Gelände im Kölner Norden basierten auf einer internen Bedarfsanalyse und einer unabhängigen Wirtschaftlichkeitsprüfung, erklärte der WDR.

„Das sehr große Betriebsgelände in Bocklemünd passt nicht mehr zu den Anforderungen unseres digitalen, smarten Produktionsbetriebs“, sagte WDR-Intendantin Katrin Vernau. „Ein weiterer Erhalt des Standorts ist für den WDR schlichtweg unwirtschaftlich.“

In Bocklemünd sind neben Produktionshallen verschiedene Abteilungen des Senders angesiedelt, etwa Veranstaltungstechnik, die Dokumentation und das Instrumentenlager. Für die betreffenden Einheiten würden nun alternative Standorte gesucht. Zu den Mietern gehört der Zentrale Beitragsservice (ehemals GEZ). Ziel sei es, den gesamten Verkaufsprozess bis spätestens 2035 abzuschließen. (dpa/jv)