Mülheim – Ein Unterstand gegen Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg zieht am Auenweg in Höhe des Otto-Langen-Quartiers immer wieder neugierige Blicke auf sich.
Neugierige Blicke
Radfahrer und Passanten rätseln, was es damit auf sich hat. Aktuell wird sehr intensiv über die weitere Entwicklung der angrenzenden Industriebrache und die Erhaltung der Werkshallen der Deutz AG diskutiert. Ein Grund, bei der Stadtverwaltung nachzufragen, wie die Zukunft das Bunkers aussieht. „Bei dem fraglichen Objekt handelt es sich um einen ehemaligen Unterstand aus Beton, der als Schutzraum gegen Bombensplitter im Zweiten Weltkrieg errichtet wurde“, gab das Amt des Stadtkonservators Auskunft über den Zweck des Baus. Der Bunker stehe nicht unter Denkmalschutz und erfülle auch nicht die Voraussetzungen für eine Unterschutzstellung. Bezüglich der Diskussion um das Otto-Langen-Quartier heißt es in der Antwort: „In diesem Zusammenhang kommt dem Objekt aus Sicht des Denkmalschutzes keine Bedeutung zu.“ (aef)
