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Fragen An: Anette Grundmann"Ehrenamt braucht Nachwuchs"

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  1. Die neue Leiterin des Stadtteilzentrum Buchforst über ihre zukünftige Arbeit

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Frau Grundmann, welche beruflichen Erfahrungen bringen Sie mit in Ihre neue Aufgabe als Leiterin des Stadtteilzentrums Buchforst?

Ich bin ausgebildete Sozialpädagogin und Erzieherin. Bisher arbeitete ich in der Jugendhilfe, im Sozialwesen und in der Erwachsenenbildung - unter anderem in der Tages- und Abendschule TAS. Als ich las, dass hier eine Stelle in der Stadtteilarbeit besetzt werden soll, sagte ich mir: Das ist meins.

Annette Grundmann

Wie sind Sie in Buchforst angekommen?

Die Menschen hier - sowohl der Vorstand des Runden Tischs als auch die vielen ehrenamtlichen Helfer - haben mich sehr herzlich aufgenommen. Die Buchforster sind überhaupt sehr offen und haben großes Interesse, etwas für ihr Veedel zu tun.

Welche Aufgaben sehen Sie vor sich?

Als Erstes will ich die hervorragende Arbeit, die Sabine Kessler bisher geleistet hat, weiterführen und von ihr Geschaffenes bewahren. Doch befindet sich der Stadtteil im Umbruch. So geht gerade ein Generationenwechsel vonstatten. Es ziehen viele junge Familien hierher. Um diese für eine Teilnahme an der Gemeinwesenarbeit zu gewinnen - wie es die Älteren so mustergültig bis heute tun - muss ich neue Impulse setzen und neue Ideen entwickeln. Die Strukturen sind ja da, doch Ehrenamt braucht Nachwuchs. Also gehe ich nach draußen und werde die Leute ansprechen mitzumachen. So hoffe ich auch, Brücken zu den Buchforstern, egal ob alteingesessen oder hinzugezogen, zu bauen.