Frauen sind in der Führungsriege kommunaler Unternehmen in NRW noch immer in der Minderheit. Doch gibt es Unterschiede von Stadt zu Stadt.
UnternehmensführungKöln ist Spitzenreiter bei Frauen-Anteil in Führungspositionen in NRW

Frauen sind in der Führungsriege kommunaler Unternehmen in NRW noch immer in der Minderheit. Doch gibt es Unterschiede von Stadt zu Stadt.
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Bei den größten Städten Nordrhein-Westfalens gibt es große Unterschiede, was den Frauen-Anteil in den Topetagen kommunaler Firmen angeht.
Spitzenreiter unter den in NRW untersuchten Städten war Köln mit einem Frauen-Anteil von 22 Prozent, wie die Zeppelin Universität Friedrichshafen in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie mitteilte. In Dortmund lag der Frauenanteil im Top-Management kommunaler Unternehmen der Studie zufolge bei 19,2 Prozent, in der Landeshauptstadt Düsseldorf bei 17 Prozent, in Essen bei 12,9 Prozent und in Duisburg bei 2,9 Prozent.
Frauenanteil in Führungsetagen: Überdurchschnittliche Zahlen in Ostdeutschland
Dass deutlich mehr geht, zeigen Städte in anderen Bundesländern. So lag der Frauenanteil in den Führungsetagen kommunaler Unternehmen im hessischen Offenbach bei 42,1 Prozent, in Hannover bei 37,5 Prozent und in Berlin bei 37,3 Prozent. Überdurchschnittlich hoch sei die weibliche Besetzung von Positionen im Top-Management im Allgemeinen in den östlichen Bundesländern sowie den Stadtstaaten, hieß es in der Studie.
Bundesweit wurden für die Studie 1429 kommunale Unternehmen in 69 größeren Städten einschließlich der Landeshauptstädte analysiert, in denen die öffentliche Hand die Mehrheit hat. Demnach waren 449 der insgesamt 2089 Posten im Vorstand, der Geschäftsleitung oder Geschäftsführung mit Frauen besetzt. (dpa)
