Das Tier kann aufgrund der Plastikflasche weder trinken noch fressen und ist dringend auf Hilfe angewiesen.
Benötigt dringend HilfeFuchs mit Plastikbehälter auf dem Kopf irrt seit Tagen durch Köln

Am Silvestermorgen (31. Dezember 2025) war ein Fuchs mit einem Plastikgefäß auf dem Kopf in Longerich unterwegs.
Copyright: Dogman-Tierrettung
Ein Fuchs, der allem Anschein nach mit seinem Kopf in einem Plastikbehälter feststeckt, irrt seit Tagen in Köln umher. Der Behälter hindert den Fuchs daran, fressen und trinken zu können. Hilfe ist dringend nötig. Doch bislang konnte das Tier noch nicht eingefangen werden.
Nachdem das Tier am Sonntagabend (28. Dezember) im Industrie- und Gewerbegebiet in Köln-Niehl umherirrte, wurde es nun mitten in Longerich gesichtet.
Zeugin informiert Tierrettung über Fuchs in Köln
„Eine Frau, die im Pflegedienst arbeitet und früh unterwegs war, hat sich direkt bei uns gemeldet“, berichtet Stefanie Hirche von der Dogman-Tierrettung am Freitag (2. Januar) gegenüber dem „Express“. Die Zeugin fertigte Fotos und Videos an, die den Fuchs beim Überqueren einer Straße zeigen.
Stefanie Hirche erläutert, dass sich vermutlich Kondenswasser in dem Plastikbehälter bildet, weshalb das Verdursten nicht das größte Problem für das Tier sei. „Aber er wird irgendwann verhungern“, sagt sie. Tierretterinnen und Tierretter der Dogman-Tierrettung sowie vom „Team für Tiere Köln“ haben bereits mehrere Nächte nach dem Fuchs gesucht, bisher jedoch ohne Erfolg.
„Füchse sind zwar in der Regel standorttreu, aber das Problem ist, dass sie ein großes Revier haben“, so Hirche. An den Orten der ersten Sichtungen seien Live-Kameras installiert und die zuständigen Behörden informiert worden. Die Kameras zeichneten bereits mehrere Füchse auf, der „Plastikdings-Fuchs“ war jedoch nicht darunter.
Die Sichtung in Longerich ereignete sich am Silvestermorgen. Stefanie Hirche und Jordan Wieland vom „Team für Tiere Köln“ gehen davon aus, dass der Fuchs sich wegen der Böllerei und Knallerei verkrochen hat.
Tierretter Wieland: Es ist ein sehr komplizierter Fall
„Wir überlegen jetzt, wie wir weiter vorgehen. Aktuell versuchen wir, Kontakt zu dem zuständigen Jäger zu bekommen. Nicht, damit er den Fuchs tötet, sondern für eine gemeinsame Absprache“, so Wieland.
Der Fall sei sehr kompliziert. „Für uns ist es sehr schwierig, nah an das Tier heranzukommen“, erklärt er.
Auf Facebook zeigen hunderte Menschen Anteilnahme am Schicksal des Fuchses. „Bitte, bitte, bleibt am Ball, mir bricht es das Herz, wenn ich die Fotos sehe. Ihr seid seine einzige Chance“, richtet sich unter anderem eine Userin an die Dogman-Tierrettung. Eine andere schreibt: „Alle Daumen sind gedrückt. Danke, dass ihr versucht zu helfen. Was Menschen anrichten, ist wirklich schlimm. Das Tier erlebt seit Tagen die Hölle durch den Scheiß-Müll auf seinem Kopf.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

