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SchwerverletzteFünf Unfälle mit teilweise betrunkenen E-Scooter-Fahrern

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Einsatz der Polizei mit Blaulicht. Fahrradfahrer im Hintergrund.

Polizei (Symbolbild)

Am Wochenende sind in Köln Betrunkene mit E-Scootern gefahren – zum Teil mit schweren Folgen.

In Köln haben sich am Wochenende vom 6. bis zum 8. Januar fünf Unfälle mit Beteiligung von E-Scootern ereignet. Drei der Unfallbeteiligten mussten laut Polizeimeldung aufgrund von Alkoholisierung Blutproben abgeben.

Ein E-Scooter-Fahrer stürzte mit 1,4 Promille auf der nassen Oskar-Jäger-Straße. Gegen 23.30 Uhr am Freitag zog sich sein Mitfahrer dadruch schwere Kopfverletzungen zu. Der Fahrer zog sich Schürfwunden zu und hat vermutlich bereits seit 2021 keine Fahrerlaubnis mehr. Grund dafür soll ein ähnlicher Vorfall sein.

Zusammenprall auf Fußgängerüberweg

Gegen 3 Uhr stürzte im Bereich der Siegburger Straße ein E-Scooter-Fahrer aus Köln mit 1,4 Promille. Er zog sich Schürfwunden zu. Am Samstag stürzte eine E-Scooter-Fahrerin gegen 17.25 Uhr auf dem Gehweg am Rheinufer. Die Ursache dafür ist unbekannt.

Ein Autofahrer kollidierte am Samstag mit einer E-Scooter-Fahrerin. Die Frau fuhr nach aktuellen Erkenntnissen beim Zusammenprall auf der Kreuzung Rolshover Straße/Gremberger Straße über den Fußgängerüberweg. Verkehrskommissariat ermittelt, wer mutmaßlich bei „Rot“ gefahren ist.

Sturz kopfüber auf die Straße

Am Sonntag verlor eine E-Scooter-Fahrerin auf der Försterstraße das Gleichgewicht und fiel kopfüber auf die Straße. Gegen 2.30 Uhr brachte ein Notarzt die Frau mit Hirnblutungsverdacht und Platzwunde in ein Krankenhaus. Zeugenaussagen zufolge soll die Frau vor ihrer Fahrt Alkohol getrunken haben. (cy)