Brück – An diesem Dienstag jährt es sich zum 75. Mal, dass 17 junge Flakhelfer am 28. Januar 1945 bei einem alliierten Luftangriff in der Flugabwehrstellung Rather Kirchweg, heute Ecke Dattenfelder Straße, ums Leben kamen. Die überwiegend 16-jährigen Jugendlichen waren Schüler der Oberschulen in Deutz und Bergneustadt sowie der Mittelschule in Wiehl. Sie wurden als sogenannte Flakhelfer bei der Flugabwehr rund um den damaligen Militärflughafen Ostheim eingesetzt. „Die Nazis opferten diese jungen Menschen bedenkenlos für ihre verbrecherischen und völkermordenden Ziele“, sagt Historiker Fritz Bilz , der an diesem Dienstag (16 Uhr) mit der Brücker Werkstatt für Ortsgeschichte an der im Jahr 2000 eingeweihten Gedenkstätte an den Tod der Schüler erinnern und 17 weiße Rosen niederlegen will. Bei der gemeinsamen Veranstaltung mit der Bezirksvertretung werden Tanja Groß, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin, und eine Vertreterin der Geschichtswerkstatt auch in einem aktuellen Bezug an die Verantwortung als Deutsche für ein friedliches Zusammenleben der Menschen appellieren. (NR)
Gedenken an getötete Flakhelfer
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